Ich denke mal, dass einige von euch schon die Erfahrung gemacht haben, dass sie etwas bei einem Mailorder gekauft haben und dann ewig lang vertröstet worden sind, was die Lieferbarkeit betrifft. Am schönsten ist es dann, wenn man schon per Vorkasse bezahlt hat.
Da ich in letzter Zeit schon öfters diese Erfahrung gemacht habe, beschleicht mich das Gefühl, dass eine Art System dahinter steckt - man macht supergünstige Angebote, die per Vorkasse bezahlt werden und kann dann ewig nicht liefern. Aber das gezahlte Geld kann man ja erstmal arbeiten lassen und wenn der Käufer dann noch gutgläubig ist, kann man vielleicht mehrere Monate das Geld für sich arbeiten lassen.
Liege ich richtig, dass man da rechlich nichts erreichen kann, wenn man darauf pocht, dass sich der Schuldner den Artikel woanders besorgt und dann liefert? Denn offensichtlich sind viele Angebote derart knapp kalkuliert, dass die Heinis einfach nicht in der Lage sind, so günstig die Ware zu besorgen. Wenn ich mich richtig erinnere wird der Gläuber deshalb auf §275 BGB zeigen und sagen, dass es für ihn unmöglich ist, den Artikel (für den Preis) zu besorgen.
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