Im Bezug auf die Never-Endig-Strory: heute in der FAZ gefunden:
Es gibt wenige Objekte, die so viel Hass und Liebe unter Computernutzern auf sich ziehen wie Apple-Produkte. Da sind 25 Jahre Macintosh der beste Anlass, um mal richtig seinen Frust loszuwerden oder sanft zu streicheln. FAZ.NET legt mit Pro&Contra vor.
Sie können anschließend einsteigen und weitermachen (PRO oder CONTRA). Schreiben Sie einen Leserkommentar. Halten Sie sich nicht zurück mit ihrer Meinung, seien Sie zynisch und zerstörerisch. Nur beschimpft wird nicht.
Beispiele für PRO: Regt euch nur auf, ihr Apple-Hasser! Weil ihr nicht wisst, was gut und schön ist, steht gerade ein hässlicher PC vor euch. Perfektes Design ist euch ebenso fremd wie ein funktionierendes Betriebssystem. Möge der Apple mit uns sein!
Nein, ich hatte noch keinen Sex mit meinem MacBook. Auch wenn ich das schöne Geschöpf liebe, verehre und es mich erotisch anzieht. Fast täglich streichle ich kurz die glatte, kühle Oberfläche, bevor ich mein Notebook öffne. Ein sanfter Knopfdruck, ein dezenter Tusch, ein zügiges Hochfahren: Mich macht das MacBook immer noch an. Wie angewidert und gelangweilt fühlte ich mich zu Zeiten, als ich ein PC-Notebook anfassen musste, um diese minutenlange, von einer langweiligen Akkordfolge eingeleitete Tortur zu ertragen. Ekelhaft.
Nein, ich gehöre nicht seit 1984 zur Applefangemeinde. Als Steve Jobs vor 25 Jahren den ersten Apple Macintosh vorstellte, spielte ich noch auf einem C64. Nach einer computerfreien Zeit legte ich mir für die Uni einen 386er mit MS-Dos zu, dann irgendwann einen Rechner mit Windows 3.11 und so weiter. Um es abzukürzen: 2003 wechselte ich das Lager. Ich kaufte mit das Powerbook G4. Es war gekaufte Liebe auf den ersten Blick. Eigentlich hatte ich mich nie von dem 12-Zoll-Schmuckstück trennen wollen. Doch der kleine Silberling war in die Jahre gekommen, sodass ich mich für ein jüngeres MacBook Pro entschied. Mein neuer Liebling überzeugt durch sein schlankeres Aussehen, größeres Display und erstaunliche Geschwindigkeit.
Beispiele für CONTRA: Apple hat weder die Maus noch die graphische Benutzeroberfläche erfunden. Allein durch die Begeisterung eines Rudels von Designern und Graphikern wird ein Rechner nicht besser, sondern zum Zeitgeist-PC für Besserverdienende.
Zum Anfang noch etwas Nettes über Macs: Inzwischen werkelt in ihnen ein Unix-Betriebssystem - und damit ist Apple der Konkurrenz aus Redmond schon einmal um Lichtjahre voraus.
Weniger angenehm sind Teile des Geschäftsgebahrens des Konzerns, der seine Rechtsabteilung schnell auf missliebige Blogger hetzt. Und wirklich unerträglich ist die Riege der Apple-Nutzer, die angebissenes Obst als Ersatzreligion betrachten. Dabei ist selbst die schwärmerisch bejubelte Optik der Geräte ein gnadenloser Ideenklau beim Braun-Designer Dieter Rams.
Den Rest kann jeder in der FAZ nachvollziehen oder hier eigene Meinung schreiben. Die Diskussionsrunden sind wie immer unterhaltsam! Quelle:
http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E92600C3501CA44D9BA0B2E8EBC7ED04B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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