ja es gibt wirklich leute die ihre arbeiten nur auf einem stick haben und wenn der wegkommt oder kaputt geht wars das dann. bei einer diplomarbeit würde ich sowieso an die 70 backups machen damit nichts passiert^^
ist die datei aus versehen gelöscht wurden, dann ist alles halb so tragisch. wie oben erwähnt spielt es eine rolle wieviel daten danach neu auf das medium gespeichert werden. eine gelöschte datei ist nicht wirklich weg, sondern das betriebssystem nennt sie erstmal nur um, damit es weiß das auf diese sektoren etwas anderes drauf kann.
schwrieriger wird es wenn das speichermedium kaputt geht. wenn nur das dateisystem defekt ist (meist kommt die meldung das der datenträger formatiert werden soll) kann man die daten immer noch mit einem hexeditor auslesen indem man auf das medium als raw-device zugreift. im prinzip machen die datenretter-tools nix anderes.
ist der speicher jedoch physisch kaputt, dann gibt es wenig hoffnung. zb eine festplatte wo so ziemlich alle sektoren kaputt sind, lässt sich mittels selbsthilfe nicht mehr auslesen. bei profis kostet das einen 4-stelligen betrag und meist kommen dann auch nur 30% oder so zum vorschein wenn man pech hat. ich hatte mal eine SD-karte und 5 programme haben nichts geholfen. speichermedien (meist billige) haben leider die eigenschaft von heute auf morgen ohne eingriff völlig hinüber zu sein. bei Compakt-Flash-karten gibt es noch die möglichkeit, die karte auseinanderzubauen und die flash-chips auszulöten und diese dann auslesen. aber dazu braucht man schon ne menge skills.^^
also mein tip: zuerst mit einem hex-editor probieren, davon gibt es genug kostenlose im netz
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