In der Natur des Internets liegt es aber auch, dass oftmals der Eindruck einer nicht vorhandenen Denzentralität entsteht, welche gar nicht vorhanden ist. So auch bei Wikileaks - eine handvoll Mitarbeiter. Sind diese weg, ist auch Wikileaks tot.
Die Wikileaks- Mitarbeiter sind größtenteils anonym, nur 2 Personen sind bekannt. Der eine weigert sich jemals wieder amerikanischen Boden zu betreten, der andere wurde vor wenigen Tagen vom F.B.I verhört, wobei sämtliche Laptops und Mobiltelefone beschlagnahmt wurden. Die amerikanischen Geheimdienste scheinen nach der jüngsten Veröffentlichung jedenfalls noch entschlossener das Problem möglichst schnell zu beseitigen.
Auf Wikileaks wurde heute eine 1,4 GiB- Datei hoch geladen mit dem Namen "insurance.aes256". Man geht derzeit davon aus, dass es sich um eine AES256- verschlüsselte Datei handelt, deren Passwort bei einer erneuten Verhaftung der Mitarbeiter veröffentlicht wird und so weitere Dokumente veröffentlicht werden. Eine Lebensversicherung für Wikileaks.
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