Das positive an dem Video: Es ist lustig und schön bunt.
Dennoch finde ich das es doch zu stark vereinfacht und nur die Nachteile von Geld hervorhebt, z.B. ist es doch so das die Geldmenge ständig wachsen muss, da mit jedem Produktionsschritt ein Mehrwert geschaffen wird. Ein Neuwagen ist numal mehr Wert als das bloße Rohmaterial. Mit 1,3 Tonnen Metall kann man nicht automatisch zur 20km entfernten Arbeitsstelle fahren.
Zudem kommt auch in dem Kurzfilm doch wieder unterschwellig die Aussage einer Verschwörung rüber (hier die bösen Außerirdischen die ja "die Reichen/Manager/Das Establishment" symbolisieren soll.) Das meiste nunmal historisch gewachsen (Mindesreserve der Banken etc.), und nun wurde das Vertrauen in das Finanzsystem auch missbraucht. (z.B. die Kredite die in den USA an Leute vergeben wurden die sich das eigentlich nicht leisten konnten, und deswegen ihre Immobilien verloren haben. Riesige Zahlungsausfälle, die sich über die amerikanischen Banken fortpflanz(t)en und immer größer werden.
Da finde ich es hier bei
Quarks & Co. ausführlicher erklärt. Weil Geld nunmal eine unheimlich nützliche Erfindung ist, oder weiß jemand wieviele kartoffeln ich brauche um ein Auto zu kaufen?

Und für den interessierten Leser noch ein Link zum
Kondratjew-Zyklus (Wikipedia Link).
Viel Spaß

edit: Das Problem mit solchen Filmen ist das selbe wie im wahren Leben. Ein Modell stellt nur einen Abschnitt aus der realität dar. Es ist nicht möglich alle Vorgänge mit einem Modell zu beschreiben, da in einem Modell immer Grundannahmen vorhanden sind. Werden diese Vorraussetzungen durch Absicht oder Zufall gebrochen, dann wird das Modell unbrauchbar. Man muss das Modell weiterentwickeln und diese Schwachstellen ausbessern und nicht nur sagen "Das Modell ist doof!".
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