Bei uns war neulich eine Veranstaltung dazu, auch mit mehreren Industrievertretern. Die Grundaussage war, dass es den meisten Firmen fast egal ist. Den Wissensrückstand den man als Bachelor hat, wird über diverse Trainee- Programme ausgeglichen, und nach zwei bis drei Jahren Berufserfahrung, in denen du ja auch quasi "angelernt" wirst, macht es faktisch keinen Unterschied mehr.
Und niemand beginnt in einer Führungsposition seine Karriere. Das geschieht dann nach und nach und hängt sicher nicht nur am Abschluss. Wenn man sich beispielsweise in der Wirtschaft umschaut wird man feststellen, das es Unmengen von Quereinsteigern gibt und das für diese kein signifikanter Nachteil.
Unser Professor für Softwareentwicklung (Wirtschaftsinformatik) hat ausschließlich Germanistik und Philosophie studiert. Vor ein paar Wochen habe ich einen Vortrag des Marketingleiters von MIcrostrategy. einen sehr interessanten Business Intelligence- Unternehmen mit Kunden wie ebay, Adadis … gehört. Der ist eigentlich Diplom- Chemiker, der Chef- Entwickler ist Theologe …
Nichtsdestotrotz … Master steht fest.

P.S.: Gilt so in erster Linie für Wirtschaftsinformatik bzw. Wirtschaftswissenschaften, kann sich ja in manchen Bereichen, vor allem für Lehrer, durchaus unterscheiden.
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