Lass deinen Magen nicht deine geschriebenen Zeilen kommentieren, denn das nervt nicht nur dich, sondern stört auch deinen Kommilitonen.

Nichts ist unangenehmer, als wenn mitten in kollektiver Konzentrationsstille plötzlich der Magen laut knurrt. Abhilfe schafft ein ordentliches Frühstück als handfeste Grundlage. Für die Prüfung selbst sind kleine, handliche und schnell wirkende Energiebündel perfekt. Nichts geht über die altbewährte, selbst geschmierte Bemme, Kniffte, Schnitte oder auch hochdeutsch „Scheibe Brot“. Der Vollkornturbo mit Wurst oder Käse lässt sich bissweise portionieren. Ein mundgerechtes Stück Obst entkrampft die nachdenklichen Kiefer. Den Durst zwischendurch löscht man am besten ohne Kohlensäure. Gute Laune Drops, Lollipops oder kleine Schokoladentäfelchen dienen als Motivationstreiber. Als Dauerbrennstoff für mittelschwere Prüfungsphasen eignet sich hervorragend das klassische Studentenfutter. In brenzlichen Situationen kann durchaus ein starkes Pfefferminzbonbon für Klarheit sorgen. Hände weg von Drogen! Die schlagen in Stresssituationen eh nicht mehr an. Stattdessen versorgt Traubenzucker das Blut mit Sofortenergie und verspricht geistige Quantensprünge. Und womit wachhalten? Hier erweist sich Kaugummi als treuer Begleiter. Mit diesem kulinarischen SurvivalKit bist du bestens ausgestattet. Zumindest kannst du dann nachher behaupten: Die Prüfung verlief ganz nach meinem Geschmack.