Checkliste für die Karriereplanung

Checkliste für die Karriereplanung Der Start ins Arbeitsleben ist nicht einfach. Für viele ist es eine ganz neue Herausforderung, weil die Bewerbung um ein Praktikum oder einen Studentenjob kaum mit den ersten großen wichtigen Bewerbungen für den guten Job zu vergleichen ist.

Hier müsst ihr mehr Zeit investieren, euch intensiver mit dem Zielunternehmen auseinandersetzen und auch Rückschläge einplanen. Denn eure Konkurrenz ist groß. Darum solltet ihr den Start in die Karriere gut und vor allem rechtzeitig vorbereiten.

Während des gesamten Studiums solltet ihr eure Karriere im Hinterkopf haben. Spätestens sechs Monate vor dem Ende eurer Hochschulzeit geht es aber ans Eingemachte. Zuerst einmal müsst ihr dabei für euch persönlich viele Fragen beantworten, die alle unter dem Motto stehen: Wo will ich hin?

Welche Unternehmen kommen für den Karriereeinstieg infrage?


Bei welchen Firmen möchte ich mich bewerben? Bei den Big Playern, im Mittelstand oder bei Start-Ups? Welche Anforderungen stelle ich an das Unternehmen? Will ich viel Geld verdienen? Möchte ich eine gute Work-Life-Balance? Will ich in einem international ausgerichteten Unternehmen arbeiten? Will ich eine normale 40-Stunden-Woche oder flexible Arbeitszeiten? Will ich im Büro arbeiten oder viel reisen? Welche Kompromisse bin ich bereit, einzugehen?

Mit der Recherche für den perfekten Arbeitgeber sollte man mindestens 6 Monate vor seinem Abschluss beginnen. Besser ist es, wenn man bereits Kontakt zum Wunschunternehmen hat. Kennt man jemanden, der bereits dort arbeitet? Kann man seine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben und so bereits einen Fuß in die Tür setzen?

Schon weit vorher kann man Praktika absolvieren und so schon einmal auf sich aufmerksam machen. Darüber hinaus ist es nie verkehrt, Job- und Karrieremessen zu besuchen und dort mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Wie will ich mich bewerben?


Wir raten dringend von Massenbewerbungen ab! 50x das gleiche Bewerbungsanschreiben mit veränderter Kopfzeile rauszuschicken, wird nicht zum Erfolg führen. Die Personaler merken das. Besser ist es, bei der Recherche eine Auswahl zu treffen und weniger potenzielle Arbeitgeber anzuschreiben, diese Bewerbungen aber intensiver vorzubereiten und auf die jeweiligen Ansprechpartner speziell zuzuschneiden.

Man sollte die Unternehmen in den Medien verfolgen und daraus Anknüpfungspunkte ableiten, mit denen man punkten kann. ob man sich nun schriftlich, per Email oder etwa über ein soziales Netzwerk (z.B. Xing) bewirbt, hängt ganz davon ab, was gewünscht ist. Darum ist bei einer Initiativbewerbung ein vorheriger Anruf in der entsprechenden Personalabteilung auch nie verkehrt.

Die Bewerbung für den Karriereeinstieg


Die eigentlichen Bewerbungen sollten am besten noch in den Monaten vor dem Abschluss rausgehen, um im Idealfall einen direkten Übergang zu schaffen.

Bevor ihr euch wild drauflos bewerbt, solltet ihr herausfinden, ob bereits Stellen ausgeschrieben sind. Also lohnt es sich, immer mal die einschlägigen Jobbörsen zu checken. Da findet man dann möglicherweise auch Stellen, auf die man von selbst gar nicht gekommen wäre.

Außerdem müsst ihr euch ausführlich über die künftigen Arbeitgeber informieren. Mit den entsprechenden Informationen gebt ihr dem Bewerbungsanschreiben den nötigen Kick und steht bei typischen Fragen im Vorstellungsgespräch nicht dumm da.

Fazit: Im besten Fall habt ihr dann mit eurem Abschluss den Traumjob direkt mit in der Tasche. Und wenn nicht, dann verliert nicht gleich die Hoffnung. Nur wenige finden mit den ersten drei Bewerbungen in den Job. Im wichtigen letzten Semester ist die Karriereplanung gleich nach der Bachelor- oder Masterarbeit eure größte Aufgabe. Und nicht mit den ersten Bewerbungen abgeschlossen, sondern ein ständiger Prozess. Im Idealfall habt ihr aber bereits früh im Studium damit angefangen, euch mit eurer Zukunft auseinander zu setzen, habt Praktika gemacht, habt Messen besucht, habt Vitamin B gesammelt. Wenn eure Noten dann noch stimmen, steht der Karriere nichts mehr im Weg.

Bildquelle: Vielen Dank an bizior für das Bild (© bizior / freeimages.com).

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