Der Sommer naht – stürmt die Parks!

Der Sommer naht – stürmt die Parks! Der Tempelhofer Park in Berlin, der Clara-Zetkin-Park in Leipzig oder der Aachener Weiher in Köln – die Stadtparks in Deutschlands Großstädten sind längst mehr als reine Grünanlagen. Sie sind zugleich Szenetreff und Sozialisationszone. Und sie mutieren, sobald die Sonne wieder wärmer scheint, von verwaisten Wiesen zu riesigen Chill-Out-Areas. Überall sieht man rauchende Grills, fliegende Frisbees und gespannte Slacklines. Wir sagen euch, was beim perfekten Grillabend im Park nicht fehlen sollte.

Ohne Grill geht nichts
Der Grill gehört zur Studentenrunde im Park wie die Diskussion zum Philosophie-Seminar. Dabei muss es nicht die umfangreiche Variante mit Backsteingrill, Drahtkörben für Fisch und edler Grillpfanne sein. Schließlich geht es um das Miteinander und nur in zweiter Linie um das Essen. Das passende Grill-Equipment für den Abend mit Freunden besteht aus einem leichten Kugel- oder sogenannten Eimergrill, Holzkohle und Anzünder. Ein paar Steaks, ein paar Würste und ein paar Brötchen, Nudelsalat, Saucen und Senf und schon hat man den Grundstock zusammen. Noch ein Tofu-Würstchen für die Vegetarier und ein Kasten Bier und alle sind zufrieden. Aber Vorsicht: Nicht überall ist es erlaubt zu grillen. Also achtet darauf, dass ihr die Feuerschale auch wirklich anwerfen dürft. Rauchfreie Holzkohlegrills gibt es im Handel, wie zB. bei Amazon oder moderne-hausfau.de.

Slacklining ist im Trend
Um die fettige Bratwurst dann gleich wieder abzutrainieren, lohnt sich ein wenig sportliche Aktivität. Neben den üblichen Verdächtigen wie Federball, Frisbee oder Hackysack gibt es zwei Trends, die man immer häufiger in deutschen Parks beobachten kann: Slacklining und Kubb. Beim Slacklining wird ein Seil gespannt (die namensgebende Slackline), zum Beispiel zwischen zwei Bäumen, auf dem man dann balanciert. Das klingt erst einmal wenig spektakulär, aber wer es schon einmal ausprobiert hat, weiß, dass es eine Menge Übung erfordert. Ein gutes Gleichgewichtsgefühl und eine gute Balance sind Pflicht, wenn man nicht nach zwei Sekunden herunterfallen möchte. Spannendes Training und ein garantierter Spaß für die Zuschauer, der für legendäre Fotos sorgt.

Kubb - Geschicklichkeitsmeister vor
Immer öfter sieht man auch Menschen Holzklötze auf andere Holzklötze werfen. Was ähnlich unspektakulär wie Slacklining klingt, ist ein Trend aus Skandinavien, der in deutschen Parks kaum noch wegzudenken ist: Kubb, auch bekannt als Wikingerschach. Beim Kubb treten zwei Mannschaften gegeneinander an und versuchen jeweils die Holzklötze (Klotz = Kubb) der anderen Mannschaft mit Wurfhölzern umzuwerfen. In der Mitte steht der „König“, der zuletzt abgeräumt werden muss. Wer zuerst alle gegnerischen Klötze und den König „gefällt“ hat, gewinnt. Probiert es unbedingt mal aus, es lohnt sich! Schon allein der Schadenfreude wegen, wenn man das verloren geglaubte Spiel doch noch dreht. Besonders talentierte Werfer können ihr Können übrigens auch bei der 2. Deutschen Kubb Meisterschaft auf dem Sportplatz Turbine Leipzig unter Beweis stellen.

Und jetzt stürmt die Parks! Es wird schneller wieder Herbst werden als uns allen lieb sein kann.

Bildquelle: Vielen Dank an Mariamichelle für das Bild (© Mariamichelle/www.pixabay.de).
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