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Energiesparen

Userbild von Anonym
anonym
am 09.10.13
LEDs haben allerdings eine fast zehnmal so lange durchschnittliche Lebensdauer. :-)
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Userbild von chiwon
chiwon
am 11.10.13
das ist ganz interessant, da geht es mitunter auch um strom verbrauch

http://www.arte.tv/guide/de/048214-000/weniger-ist-mehr?autoplay=1ARTE - Weniger ist Mehr?
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Userbild von klarissa214
klarissa214
am 23.10.13
Hallo ihr Lieben

also um mal Bezug zu einigen Vorrednern zu nehmen, versuche auch ich möglichst Energie zu sparen wo es geht, verzichte aber ebenso wenig auf Fleischkonsum oder meine Leselampe am Abend, die mehr verbraucht, als meine LEDs..

Also bei meinen Küchgeräten, beispielsweise, habe ich stets auf die höchste Energieeffizienzklasse geachtet, weil, wie schon vorher erwähnt, lohnt sich die Amotisationsdauer auf längere Sicht allemal.
Des Weiteren war ich zwar zuerst von Energiesparlampen begeistert, doch die damit enstandenen Probleme und der dadurch heraufbesprochene Medienrummel taten ihr übriges, dass ich den Wechsel zu LEDs vollzogen habe, ganz einfach wegen den kompletten Vorteilen, keine Schadstoffe wie die Energiesparlampen, keine Sondermüllentsorgung nötig, keine Einschaltzeit, mehr Schaltzyklen etctetctetc., allerdings gibt es ja bei den LEDs noch massig Unterschiede, meine ersten sind mir beispielweise alle rausgeflogen, weil ich ein falsches Leuchtmittel verwendet hatte, also informiert euch gut, allein durch den Wechsel auf LEDs ist mein Energieverbrauch (bezogen auf Licht) um über 60% gesunken!!
Zwar gibt es auch hier wieder preisliche Bedenken, da die Anschaffungskosten auch hier höher sind, aber gerade auf die anfangs erwähnte Amotisationsdauer bezogen lohnen sich die Investitionen alle mal. Am Besten, denke ich, ist eine passende Berartung beim Fachmann, da lässt sich sicherlich für Jeden eine passende Lösung finden.
Des Weiteren, zurück zum Fleisch, finde ich, dass man dort eine passable Lösung für sich und die Umwelt finden kann, ein gesundes Mittelmaß, welches keine untragbaren Veränderungen für den persönlich zufriedenstellenden Ernährungsplan bedeutet, ist sicherlich tragbarer, als ein, vielleicht von vornherein zum Scheitern verurteilter, Zwang auf totalen Verzicht. Wenn es nämlich so weit geht, dass ich Gewissensbisse haben muss, weil ich Abends gern noch eine Stunde etwas lese, statt das Licht auszuschalten, dann läuft etwas falsch.

Damit Liebe Grüße an Alle und entschuldigt bitte den Roman. :-D
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Userbild von Anonym
anonym
am 23.10.13
Na, wegen dem Lesen muss niemand ein schlechtes Gewissen haben. Das Licht macht ja nur 2-3% des Stromverbrauchs eines Haushalts aus. Es wird sich halt leider oft auf Bereiche konzentriert, bei denen man Strom sparen kann ohne selbst irgendwelche Abstriche machen zu müssen. Dabei kann man eben in anderen Bereichen das 20fache einsparen, aber das will man nicht. Insofern finde ich es schon wichtig darauf hinzuweisen, dass in anderen Lebensbereichen viel mehr Einsparpotential besteht als bei der Ersetzung von Glühlampen. :-)
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Userbild von Anonym
anonym
am 23.10.13
Genauso führen immer benzinsparende Autos vor allem dazu, dass die Leute mehr Auto fahren und noch mehr Ressourcen verbrauchen.
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Userbild von Portle
portle
am 30.10.13
Energie sparen, das mache ich auch. ich lasse beispielsweise meine Reste vom warmen Essen erst Abkühlen ehe ich sie in den Kühlschrank stelle. Alle Geräte werden ausgeschaltet, wenn ich sie nicht brauche. Energiesparlampen habe ich auch angeschafft (leider war von den Ersten die Lebensdauer begrenzt). Auf meinem Balkon habe ich Solarlampen. Das sind zwar alles kleine Schritte. Aber ich denke, die gehen in dierichtige Richtung.
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Userbild von Trillian
trillian
am 05.11.13
Wieso sollten benzinsparende Autos dazu führen, daß man mehr fährt? Ist bei mir auch nicht der Fall gewesen auch wenn ich beim Verbrauch immer abgerüstet habe. Inzwischen auch bei der jährlichen Laufleistung.
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Userbild von Trillian
trillian
am 05.11.13
PS mit dem Rebound-Effekt hat das mit der alten Gefrierkombi denke ich mal nix zu tun. das Beispiel mit den Energiesparlampen ist zwar nett aber hat denke ich weniger damit zu tun, daß diese mehr verbrauchen sondern einfach damit, daß die Billigteile einfach eine Zeit lang brauchen, um die Helligkeit zu erreichen, die der Kunde wünscht. Ein Nachteil, der bei LEDs ja nicht mehr da ist.

Also kurz überflogen, das halte ich aus meiner Praxis-Erfahrung für groben Mist, was du da zitiert hast.
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Userbild von Anonym
anonym
am 05.11.13
Auto fahren kostet Geld. Deshalb müssen sich Leute einschränken, fahren vielleicht auch mal zusammen auf Arbeit oder verzichten auf die Fahrt oder nehmen ein anderes (öffentliches) Verkehrsmittel. Wenn das Auto fahren nun günstiger wird, durch geringeren Benzinverbrauch, fahren die Leute nicht mehr zusammen auf Arbeit sondern wieder für sich alleine.

In den Baumärkten bekommt man jetzt überall diese LED-Leisten. Also so schmale Plastikstreifen voller LED-Lampen, die man sich zum Beispiel an die Decke kleben kann. Habe es bei zwei Bekannten schon gesehen, dass nun die Decke oder der Türrahmen rundum erleuchtet ist. Man ersetzt also eine Glühbirne durch Hundert oder mehr LEDs, wodurch das Einsparpotenzial wieder verloren geht.

Wenn dir die Zeit nicht reicht, dann mal noch ein paar wissenschaftliche Veröffentlichungen:

http://www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/Year/2012/Month/8/NewsModule/413/20128.aspxEnergiewirtschaftliche Tagesfragen

Zitat:


Der Begriff „Rebound-Effekt“ beschreibt ein komplexes volkswirtschaftliches Phänomen, das die lineare Verknüpfung von Effizienzsteigerung und Energieeinsparungen widerlegt, da eine Steigerung der Effizienz in vielen Fällen zu Wachstum durch Mehrverbrauch oder zusätzlichem Konsum führt.


http://www.santarius.de/wp-content/uploads/2012/03/Der-Rebound-Effekt-2012.pdfDer Rebound Effekt. Über die Unerwünschten Folgen der erwünschten Energieeffizienz (FU Berlin)

Es gibt noch unzählige weitere Veröffentlichungen. Beide Quellen führen auch eine Reihe von Praxisbeispielen an. Im zweiten Paper gibt es zum Beispiel eine empirische Studiu aus Japan: Demnach sind Leute, die sich ein ihrer Meinung nach ein ökologisches Auto (=geringer Spritverbrauch) zugelegt haben 1,6 mal so viel Kilometer gefahren, wie in den Jahren zuvor.

Oder ein anderes Beispiel:

Zwischen 1995 und 2005 wurden die Heizungen effektiver, die benötigte Heizenergie je Quadratmeter ging um 9% zurück, wenn man die gleiche Temperatur wollte. Nun gibt es aber Leute, die bisher nicht mehr geheizt haben, weil es Ihnen zu teuer war. Diese heizen nun mehr, weil sie es sich plötzlich leisen können. Und dadurch wird die Hälfte der Einsparung wieder aufgefressen (S. 11/12 des Papers).

Und unzähliges mehr.
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Userbild von Anonym
anonym
am 05.11.13
Das erste Beispiel ist ein psychologischer Rebound-Effekt, das zweite ein finanzieller. Das Problem ist, dass es schwer ist, diese Effekte im Vorfeld zu quantifizieren. Mal führt eine höhere Energieeffizienz sogar zu einem anschließeneden Mehrverbrauch und mal wird nur ein Teil des Einsparpotenzial aufgefressen. In der Umweltpolitik wird das Ganze leider bislang kaum berücksichtigt (auch wenn es immerhin eine http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/enquete/wachstum/gutachten/m17-26-13.pdfVeröffentlichung eines Bundestag-Ausschusses dazu gibt.
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