StudentInnen in der Stadt
Frage zur Geldpolitik |
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cecil terwilliger (Leipzig)
am 08.02.06
Ich hab noch ne frage zur 1.klausur... Aufg. 6 zur Geldpolitik: Welche Aktivitäten hat die EZB zur Preisstabilisierung? Bin mir jetzt nicht sicher,ob es da um die Mengenpolitik und Preispolitik oder um die Mindesreservesätze geht, vielleicht hat jemand ne klare antwort für mich?danke Viel Erfolg für morgen...
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frozenDaiquiri (Leipzig)
am 08.02.06
Also ich würde sagen, die EZB hat folgende Instrumente zur Preisstabilisierung: Mindestreservepolitik Offenmarktgeschäfte ständige Fazilitäten
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cecil terwilliger (Leipzig)
am 08.02.06
Danke erstmal kannst du mir auch erklären,was genau mit den ständige Fazilitäten gemeint ist?
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fubar1323 (Leipzig)
am 08.02.06
Die ständigen Fazilitäten sind die Übernachtgeschäfte des ESZB, also Spitzenrefinanzierungsfazilität und Einlagenfazilität.
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frozenDaiquiri (Leipzig)
am 08.02.06
steht im skript drin, hab leider nur das alte zur hand. dort sind die instrumente auf seite 173. ansonsten: http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Zentralbank#Instrumenteezb bei wikipedia
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Polomaus (Leipzig)
am 08.02.06
hey, i würd meinen, beides ist richtig. die instrumente sind eindeutig: mindestreservepolitik ständige fazilitäten und offenmarktgeschäfte und dass die ezb mengen-& preispolitik betreiben kann, wird daraus geschlußfolgert! die instrumente sind also das werkzeug/ voraussetzungen dazu, damit die ezb eingreifen und politik spielen kann.
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ich4x (Leipzig)
am 08.02.06
...bei den "ständigen Fazilitäten" wird das Verhalten der Geschäftsbanken lediglich über einen Soll-Zinssatz (bei den Spitzenrefinanzierungsfazilitäten) und über einen Haben-Zinssatz (bei den Einlagefazilitäten) gesteuert, eine Kontingentierung (d.h. Mengenbegrenzung) wie bei den Offenmarktgeschäften gibt es hier nicht. Unter Spitzenrefinanzierungsfazilität versteht man eine Kreditmöglichkeit, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden kann. Die EZB stellt diese zur Verfügung z. B. über Nacht - sehr kurzfristig daher auch relativ hoher Zins (Spitzenrefinanzierungssatz).(Bei der deutschen Bundesbank spricht man in diesem Zusammenhang auch von Übernachtkrediten.) Auch hier müssen Sicherheiten wie Wertpapiere, Wechsel hinterlegt werden. Dann gibt es noch Einlagefazilitäten: Hierbei bietet die EZB den Geschäftsbanken die Möglichkeit, überschüssige Liquidität ganz kurzfristig ("über Nacht") zinsbringend anzulegen. Dadurch wird Funktionsfähigkeit der Geschäftsbanken sichergestellt und gleichzeitig wird ein Zinskorridor für den Geldmarkt festgelegt.
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