StudentInnen in der Stadt
Leichen beim Sex |
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Timeyyy (Halle)
am 13.05.09
Ehhh alter was sagt ihr zu sowas? Solche Toten sind jetzt bei Körperwelten in Berlin. Erster Gedanke: ach du Scheiße!! Zweiter Gedanke: Naja sieht irgendwie unecht aus. Wie Puppen. Das schwächt das ganze enorm ab. ![]()
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Julz (Leipzig)
am 13.05.09
Das sieht eher nach Fleischer anstatt Sex aus.
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Nafta (Göttingen)
am 13.05.09
Igitt, einfach wiederlich!!!!!!!!! Verstehe die Leute nicht, die Geld ausgeben um sich so etwas anzusehen!
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Julchen2211 (Lüneburg)
am 13.05.09
@ Timeyyy Wo hast du denn das entdeckt? War schon mal wer bei Körperwelten? Die Vorstellung, dass das 'echte' Menschen sind, ist irgendwie bizarr.
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tim2010 (Freiberg)
am 14.05.09
Ich finde es einfach abartig einem kranken Möchtegernwissenschaftler Geld in den Rachen zu werfen um Leichen unklarer Herkunft zu begaffen - egal ob nun ästhetisch, eklig oder hochinteressant! ![]()
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Südlichter (Leipzig)
am 14.05.09
Ich war mal bei den körperwelten mit der 11. Klasse. Also die "Menschen" sahen da eher wie Puppen aus und auf Grund dieser Tatsache war es dann irgendwie nicht ekelig oder sonstiges. Ich glaub, wenn man Medizin studiert ist es sicher interessanter... Krass fand ich nur wie tief Tätowierungen ins Fleich gehen! Aber der Gedanke, irgendwann dort mal rumzustehen, den find ich schauderhaft ![]()
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helene_le (Halle)
am 18.05.09
Also ich finde auch, dass echtes anatomisches Interesse ohne echte Leichen befriedigt werden kann und sollte. Und - da bin ich voll der Meinung von tim2010 - die Kommerzialisierung á la von Hagens find ich auch echt zum würgen... Bei dieser Feststellung hilft mir der "was wäre wenn"- Gedanke: wie würde ich empfinden, wenn durch irgendwelche dubiosen Kanäle z. B. meine Schwester oder mein Bruder "plastiniert" wurden... ![]()
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Solely (Leipzig)
am 18.05.09
Das Problem ist doch letztlich, dass in der heutigen Gesellschaft alles was nicht "schön" ist, unter den Tisch gekehrt wird und am besten auch nicht darüber gesprochen wird. Der Tod ist etwas ganz natürliches. wird aber dennoch immer als unnatürlich und die Beschäftigung damit als krank angesehen. Mumien schauen sich doch auch alle in Ägypten ... er lässt das Klopapier weg, das ist alles. Und: Echte Leichen an medizinischen Einrichtungen sind Standard. Wie will man bitte ohne Leichen neue anatomische Erkenntnisse gewinnen? Hätte man keine Leichen seziert, könnte man die anatomischen Erkenntnisse heute wohl vergessen.
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helene_le (Halle)
am 20.05.09
@naraku: du hast vollkommen Recht - der Tod gehört zum Leben dazu und Leichen somit auch. Die Beschäftigung damit ist auch nicht das Problem genausowenig wie die Auseinandersetzung damit, sondern die Kommerzialisierung, so wie sie in dieser (u. a.) Ausstellung betrieben wird.
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Nafta (Göttingen)
am 20.05.09
Ihr habt ja alle recht, aber zu medizinischen Zwecken stehen die Dinger wohl eher nicht dort. Für mich wird da eine Art Schockfaktor vermarktet. Ich meine man sieht ja wieviel Geld zB solche schwachsinnigen Filme wie SAW einspielen. Wären die Leichen wirklich für Bildungszwecke, dann müsste man sie ja nicht im Moment des Beischlafes ausstellen. Natürlich kann ich Gunther von Hagens nichts unterstellen, jedoch wird er sich sehr wohl bewusst sein mit dieser Ausstellung mehr Scheine zu verdienen als mit modellierten Gänseblümchen. Dazu kommt noch das zB eine ähnliche Ausstellung in Paris vorzeitig schließen musste, weil nicht klar war wo die Ausstellungsstücke herkamen. Und das hat dann nichts mehr mit Kunstgeschmack zu tun, sondern mit einer Straftat. PS: Umonst müsste es sein wenn es an der Uni für Bildungszwecke steht. Das ist aber definitiv nicht der Fall.
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