StudentInnen in der Stadt

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    Mikro

    Userbild von Lothar
    Lothar (Leipzig)
    am 15.02.07
    Für die Bachelor-Vorlesung Mikroökonomik (2. FS) wurde vom http://www.uni-leipzig.de/~microLehrstuhl ein vorbereitendes Skript erstellt. Dieses und alle anderen relevanten Unterlagen und Informationen findet ihr unter http://www.uni-leipzig.de/~micro/ind-mikro.html
    Da dieses Skript neu erstellt wurde (zu Diplomer-Zeiten war es im Grundstudium unüblich, vorbereitetende Skripte zu erstellen), würde mich mal interessieren, wie ihr, liebe Bachelor-StudentInnen,
    [list]
    [*]jetzt darüber denkt
    [*]zu Beginn des Semesters darüber denkt (und ob ihr es durchgearbeitet habt oder nicht)
    [*]am Ende des Semesters darüber denkt.
    [/list]
    Dabei würden mich vor allem folgende Fragen interessieren:
    [list]
    [*]Seid ihr grundsätzlich bereit, Vorlesungsvorbereitende Skripte durchzuarbeiten?
    [*]Haltet ihr es für sinnvoll / angebracht / ... die Vorlesung durch ein Skript vorzubereiten oder sollte eine Vorlesung nur auf dem Wissen aufbauen (dürfen), welches man in anderen Lehrveranstaltugnen erworben habt?
    [*]Inwieweit darf auf die in einem Vorbereitungsskipt behandelten Themen in einer Vorlesung verzichtet werden bzw. müssen sie in aller Ausführlichkeit noch mal erklärt werden? Sprich: Darf ein Dozent davon ausgehen dürfen, dass die Studenten das Skript durchgearbeitet haben?
    im Nachhinein dann noch:
    [*]Hat euch das Skript geholfen, die Vorlesung besser zu verstehen? Oder bereut ihr, es nicht durchgearbeitet zu haben?
    [*]Würdet ihr es anderen Studenten empfehlen?
    [*]Sollten andere Dozenten etwas ähnliches machen?
    [*]Wieviel Zeit habt ihr für das Durcharbeiten des Skriptes aufgebracht?
    [*]Verbesserungsvorschläge?
    und natürlich alles, was euch sonst noch so einfällt ;-)
    [/list]

    Wenn ihr euch nicht hier im Forum verewigen wollt, könnt ihr mir gerne eine <a href=http://www.wiwi-leipzig.de/user_messages.html&userid=2560&im_title=MikroSkript></a> schicken :-) Oder auch drei (jetzt, in 6-8 Wochen und in 5 Monaten)

    liebe Grüße,
    Lothar
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    Userbild von Perry Cox
    Perry Cox (Leipzig)
    am 15.02.07
    Na dann bin ich mal so frei...
    Ich persönlich finde es befremdlich auch in der Vorlesungsfreien Zeit belästigt zu werden, ich habe genug für andere Fächer zu lernen (Nachklausur Statistik, Mathe..). Arbeiten wäre finanziell gesehen, auch mal wieder ganz nützlich. Kann es sein das der Prof seine Veranstaltung nicht an das neue System anpassen will (verdichten, kürzen, etc.), uns also die Grundlagen zum Selbststudium hinwirft, um dann wie gewohnt die Diplomer Vorlesung abhalten zu können??
    Klar, schließlich gibt ja auch jeder Dozent das wichtigste Fach von allen.
    Mir gegenüber wurde signalisiert das der "Mikro-Hammer" für Bachelor wesentlich entschärft, im Master aber vertieft werden soll. Was jetzt, da wir ja schon umfangreiche Vorkenntnisse erwerben könnten gar nicht mehr notwendig ist.

    :trinken:
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    Userbild von blacksheep
    blacksheep (Leipzig)
    am 15.02.07
    hmm...

    ich hab eben kurz durchs Vor-Skript geschaut und finde es nicht allzu berauschend.
    Ein paar Aufgaben mit Lösungen sind zwar sehr hilfreich, aber ich denke nicht, dass das allzu viele dazu anspornen wird, sich das richtige Skript zu ziehen und das dann durchzuarbeiten.
    Ausserdem glaube ich auch nicht, dass allzu viele überhaupt etwas von Uni in den Semesterferien hören wollen. Die meisten Bachelor-Erstsemester werden jetzt ersteinmal froh sein, ihre erste Prüfungszeit hinter sich zu haben und wenn dabei noch ein paar Prüfungen schief gegangen sind, ist die Motivation bis zum Beginn des neuen Semesters gleich 0.
    Dann wäre, wie von Perry schon angesprochen, auch noch der Zeit-Faktor. Wenn ich an meine ersten Semesterferien zurückdenk, muss ich sagen, dass ich fast nur unterwegs war - da wurde hier mal ne Tante besucht, dann war dort mal ne Schulfreundin zu Besuch, gelegentlich sollte man sich dann auch mal bei den Eltern und Ommi/Oppi blicken lassen. Manch einer gönnt sich auch mal eben 1-2 Wochen Urlaub... Die 6 Wochen sind einfach weg wie nichts.
    Und in der letzten Woche vorm neuen Semesterbeginn sitzt man dann meistens da und bastelt verzweifel am Stundenplan (zumindest wenn man an 2 Fakultäten Vorlesungen belegen muss und sich bei der einen Fakultät die Vorlesungen und Übungen auf die ganze Stadt verteilen), weil da einfach vorn und hinten nichts zusammen passt...
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    Userbild von Kaktus
    Kaktus (Leipzig)
    am 15.02.07
    • Seid ihr grundsätzlich bereit, Vorlesungsvorbereitende Skripte durchzuarbeiten?
    Grundsätzlich finde ich es gut, vor der eigentlichen Vorlesung, ein (das!) Skript bereitzustellen. Sollte immer so gehandhabt werden.
    Ich wäre auch bereit, dies in der Vorlesungsfreien Zeit durchzuarbeiten, doch WANN?
    Unglücklicherweise muss ich arbeiten gehen, um zu studieren, muss Praktika absolvieren, um Praxiskenntnisse zu erwerben, muss mir Zusatzqualifikationen aneignen; und möchte ein Kind erziehen. :-)

    • Haltet ihr es für sinnvoll / angebracht / ... die Vorlesung durch ein Skript vorzubereiten oder sollte eine Vorlesung nur auf dem Wissen aufbauen (dürfen), welches man in anderen Lehrveranstaltungen erworben habt?
    Sinnvoll ja. Da wir an der Uni sind, steht die Frage nicht zur Debatte. Natürlich muss der gemeine Student sich auch selbstständig (außerhalb) der Uni Wissen aneignen. Es sollte allerdings in einem gesunden Verhältnis stehen. (und diese Bewertung wird stets subjektiv ausfallen!)

    • Inwieweit darf auf die in einem Vorbereitungsskript behandelten Themen in einer Vorlesung verzichtet werden bzw. müssen sie in aller Ausführlichkeit noch mal erklärt werden? Sprich: Darf ein Dozent davon ausgehen dürfen, dass die Studenten das Skript durchgearbeitet haben?
    Ich hoffe, der Prof erläutert die einzelnen Skriptpunkte. Immerhin besuche ich deswegen die Vorlesung!
    Dozenten gehen immer davon aus, dass die Studenten IHR ehrwürdiges Skript durchgearbeitet haben. Weshalb sollte ein junger Mensch studieren, wenn er nicht bereit ist zu lernen. :-D (Achtung: Ironie!)

    Jetzt bin ich umso mehr auf die Vorlesung gespannt. :o)
    Und natürlich wie viele sich tatsächlich das Skript zu Gemüte geführt haben. Vielleicht kann es ja unsere Tränen trocknen, wenn wir die ersten Klausurergebnisse kennen.
    :-)) (:-(
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    Userbild von Lothar
    Lothar (Leipzig)
    am 16.02.07
    @Kaktus... Kleiner Verständnishinweis: Es geht hier um ein vorbereitendes Skript, welches vor dem Semester durchgearbeitet werden kann / soll und nicht um die Materialien, die zur eigentlichen Vorlesung gehören.
    Im Beispiel Mikro bedeutet das:
    - Vorbereitendes Skript als PDF.
    - Reguläres Skript in Form der Folien, die während der Vorlesung aufgelegt werden (dies wird üblicherweise ebenfalls als Skript bezeichnet, obwohl es ja nur "Folien" sind :-)))
    Die Mikro-Folien (also das, was typischerweise als Skript bezeichnet wird), stehen sowieso das ganze Jahr über zum Download bereit. ;-)
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    Userbild von Kaktus
    Kaktus (Leipzig)
    am 16.02.07
    Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiinnnn!!! :-/
    Wie schrecklich.

    Na dann, viel Spaß! :-P
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    Userbild von birdie
    birdie (Leipzig)
    am 16.02.07
    Mich als Ex-Erstsemestler hat es gestört dass man im Semester kaum Zeit hat neben Übungen/ Vorlesung was durchzuarbeite, so dass man die Zeit dort reduzieren muss um die Anforderungen zu halten.

    Grundsätzlich finde ich es gut das ein Skript bereit steht , aber ich weiß das der Zeitfaktor eng ist. Denn ich muss z.B. Mathe auf die Reihe bekommen, arbeiten gehen um mir meinen Lebensunterhalt zu sichern um während des Semesters mehr Zeit zu haben und dann hat man ja familäre Verpflichtungen. Ach ja und man muss seine eigenen Kraftreserven auch mal auffüllen.

    Leider ist es so dass heute zu tage beim Studium vergessen wird, dass man dieses auch finanzieren muss. Denn die wenigsten haben das Glück finanzielle Unterstützung haben.

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    Userbild von Anonym
    Anonym
    am 16.02.07
    So, das wird dann jetzt hier mein allererster Forumsbeitrag im WiWi-Forum...:-)

    Beim Lesen des Skriptes ist mir aufgefallen, dass das Vorskript genauso gestaltet ist wie das Buch. Auch wird geschrieben, dass die VL sich wieder am Buch von Prof. Wiese orientieren wird (ich würde eher sagen, er referiert sein Buch). Benötigt der Herr Prof. Geld, dass er jedes Jahr auf das Neue sein Buch zum Gegenstand der VL macht und somit die Studenten "zwingt" dieses zu kaufen? Natürlich zwingt er sie nicht, aber seien wir mal ganz ehrlich, wenn ein Prof. seine VL an einem Buch ausrichtet, dann kaufen sich 75% der Studenten dieses Buch, weil sie sich davon einen Nutzen erhoffen.

    Inhaltlich würde mich das Vorskript eher abschrecken. Unter einem Vorskript verstehe ich eine einführende Lektüre, in welcher ich auf das Thema neugierig gemacht werde. Das heißt für mich, dass ich praxisnahe Anwendungen und Beispiele für die einzelnen Bereiche der Mikroökonomik erwarte, die mir zeigen, dass das zu erlernende Wissen auch anwendbar ist. Ein gutes Beispiel ist hier für mich das Buch von Klaus Müller, "Mikroökonomie".
    Bei dem vorliegenden Vorskript bin ich angehalten, selbst Aufgaben zu lösen, aber ohne, dass ich schon viel darüber erfahre, worum es eigentlich geht. Die Erkenntnis soll der Leser nach Meinung des Autors durch Lösen der Aufgaben erreichen. Aber wie kann ich Erkenntnis erlangen, wenn ich die zum Lösen der Aufgaben notwendigen Kenntnisse erst erarbeiten muss, wofür ich dann aber wiederum ein ausführlicheres Buch brauche, weil die im Vorskript gemachten Angaben nur wenig zum Lösen der Aufgaben beitragen?

    Und in einem wichtigen Punkt schließe ich mich meinen Vorrednern an. Das Vorskript zu lesen, bedeutet, es durchzuarbeiten und aktiv daran zu arbeiten. Es kostet, soweit ich das einschätzen kann, sehr viel Zeit, zu verstehen, was in den Aufgaben verlangt wird und wie man die Sachverhalte lösen kann. Ich behaupte, dass es nur sehr wenige schaffen werden, ohne weitere Lektüre anderer Bücher (oder des Buches des Profs) die Aufgaben mit den kaum vorhandenen Hinweisen im Vorskript zu lösen. Im Grunde ist das Vorskript eigentlich nur eine Aufgabensammlung.
    Die Zeit für die Lösung der Aufgaben hat man als Student nun aber mal gerade in der vorlesungsfreien Zeit nicht, weil man diese Zeit nutzt, das Geld zu verdienen, was braucht, um während der Vorlesungszeit aktiv studieren zu können.

    Eine gute Sache hat das Vorskript allerdings doch...
    Die Studenten bekommen einen ziemlich guten Einblick in den Vorlesungsstil von Prof. Wiese...;-)
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    Userbild von Problem-Maus
    Problem-Maus (Leipzig)
    am 16.02.07
    Also die Mitarbeiter des Lehrstuhls haben das Vor-Skript eigentlich so gestaltet, dass man die Aufgaben ohne mikroökonomische Kenntnisse bearbeiten kann:
    Oder wollt ihr mir wirklich sagen, dass ihr z.B. keine Geradengleichungen, Extremalprobleme, Rechenoperationen etc. könnt. Wenn dem wirklich so sein sollte, würde ich mir über die Studienwahl noch mal meine Gedanken machen… Nichts anderes braucht ihr (mathematisch) dort in den Aufgaben, aber man muss natürlich auch versuchen über die Aufgaben nachzudenken.
    Und ich kann auch eins sagen, dieses Skript gibt keinen Einblick in den Vorlesungsstil von Professor Wiese. Vielleicht sollte man Äußerungen über Professoren erst tätigen, wenn man schon mal bei ihnen Vorlesung hatte...
    Das einzige was man aufgrund des Stiles des Vor-Skriptes und des Buches schließen sollte ist, das man während des Semesters (und durchaus auch davor) versuchen sollte, Aufgaben selbstständig zu lösen und sich darüber Gedanken zu machen.
    Die Klausur besteht ihr nämlich nicht mit Auswendiglernen, wie vielleicht bei anderen Professoren…
    Ach ja noch was, ihr habt – wenn ich mich nicht irre – 2 Vorlesungen und 1 Übung die Woche, also genau die gleiche Anzahl von Stunden wie die Diplomer. So viel zu deinem Argument Perry…
    Auch, dass ein Professor ein Buch empfiehlt, das er selbst verfasst hat, ist keine Seltenheit und gibt es an fast jeder Uni... Ich würde da nicht immer gleich den Profit-Gedanken hinter vermuten. Ihr müsst es ja nicht kaufen, ihr könnt es auch lassen oder ein anderes nehmen*kopfschüttel*

    Das mit der Zeit kann ich voll nachvollziehen, aber es ist doch auch freiwillig. Macht es, macht es nicht… Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich denke auch, dass es genug gibt, die in den Semesterferien Zeit dafür hätten.

    So, das war’s von mir, jetzt könnt ihr auf mich einschlagen, bin eh weg… ;-)
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    Userbild von Lothar
    Lothar (Leipzig)
    am 18.02.07

    Zitat:


    Original geschrieben von Problem-Maus
    Also die Mitarbeiter des Lehrstuhls haben das Vor-Skript eigentlich so gestaltet, dass man die Aufgaben ohne mikroökonomische Kenntnisse bearbeiten kann:
    Nicht zu vergessen die Hiwininnen ;-)

    Zitat:


    Original geschrieben von Problem-Maus
    So, das war’s von mir, jetzt könnt ihr auf mich einschlagen, bin eh weg… ;-)
    Wenn du drauf stehst...
    :fröhlich hauen: :fröhlich hauen: :fröhlich hauen:
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