Flohmärkte - altmodisch, aber spannend

Flohmärkte - altmodisch, aber spannend Berge von alten Büchern, kistenweise Schallplatten, Vintage-Klamotten und Handwerkskunst an privaten Ständen auf dem Marktplatz oder im Wohnviertel. Das klingt etwas romantisch und aus der Zeit gefallen, aber es erfreut sich größter Beliebtheit. Und zwar vor allem immer mehr bei jungen Leuten und Studenten.

Die bekanntesten Flohmärkte

Der Flohmarkt „verdankt seinen Namen spätmittelalterlichen Kleidergaben der Fürsten. Einmal dem Volk überlassen, wurde mit diesen Kleidungsstücken gehandelt. Dabei wechselte auch der eine oder andere Floh den Wirt.“ Wir wissen es nicht mit Sicherheit, aber die Anzahl der tatsächlichen Flöhe, die dabei heutzutage die Wirte wechseln ist im Vergleich zum Spätmittelalter wohl stark zurückgegangen. Heute wechseln eher Antiquitäten, Kleidungsstücke und Selbstkreiertes die Besitzer.

Als Teil des kulturellen Angebots einer Stadt sind manche Trödelmärkte längst überregional bekannt, vor allem die in den Großstädten. Der Berliner Mauerpark Flohmarkt, der den ehemaligen „Todesstreifen“ wiederbelebt hat, findet jeden Sonntag statt. Den Flohmarkt auf der Promenade in Münster (zwischen Mai und September) solltet ihr euch unbedingt anschauen, ihr werdet nicht die einzigen Studenten sein. Die Nachtflohmärkte in München und in Leipzig sind eine ganz neue Form des Trödelmarkts und richten sich ganz speziell an Studenten, die nach der letzten Vorlesung abends noch trödeln wollen oder wochenends arbeiten sowie junge Erwachsene, die bereits im Berufsleben stehen.

Selbst mitmachen
Trödelmärkte leben davon, dass sich viele Leute beteiligen, auch und gerade Privatpersonen und nicht nur professionelle Händler. Kramt mal auf dem Dachboden eurer Eltern. Sammelt CDs, Bücher, Platten, Videos und bietet sie an. Was ihr bloß wegwerfen würdet, ist vielleicht der große Schatz eines anderen. Seid euch aber auch der Kosten bewusst. Es kann nicht einfach jeder einen Stand aufstellen. Ihr müsst fast überall Standmiete zahlen, je nachdem, wie viel Platz ihr braucht. Wie teuer die ist, hängt auch vom Markt und vom Ort ab. Das kann 5, 6 Euro kosten, aber auch schnell hoch bis auf 50 oder 60 Euro gehen. Vorher informieren! Und auf die Auswahl des richtigen Transporters achten! Wenn ihr Opas alten Hobbyraum komplett verticken wollt, dann braucht ihr wohl doch eher einen Sprinter als euren kleinen Polo. ;-)

Die moderne Variante: Online-Flohmärkte
Wie alles andere auch gibt es mittlerweile auch den Flohmarkt als Online-Variante. Das müssen nicht gleich die großen Anbieter wie eBay sein, es gibt auch andere Möglichkeiten, die das Konzept „Flohmarkt“ digital simulieren. Bei Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt gibt es gebrauchte Klamotten günstig zu ergattern, auf DaWanda Selbstgemachtes und bei Studentenflohmarkt Unibücher, Mobiliar oder auch Waschmaschinen. Zahllose Bücher, Filme, Musik oder auch Handys kannst du unterdessen auch über reBuy verkaufen.

Die Vorteile der Online-Variante liegen auf der Hand: Man kann gezielt nach Artikeln suchen und sehr einfach Preisvergleiche anstellen. Allerdings ist ein Kauf hier fast immer mit Versandkosten verbunden, es sei denn der Anbieter wohnt zufällig in eurer Stadt. Der größte Nachteil ist aber: Egal, wie gut es simuliert wird – bei einem Online-Markt fehlt einfach der direkte Kontakt, das Stöbern über den Markt. Es fehlt dieses ganz eigene, besondere „Flohmarkt-Flair“.

Bildquelle: Vielen Dank an geralt für das Bild (© geralt/www.pixabay.de).
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