Glänzende Zukunftsperspektiven für Wirtschaftsinformatiker

Glänzende Zukunftsperspektiven für Wirtschaftsinformatiker Wirtschaftsinformatik? Das studieren doch nur Männer, die ein bisschen langweilig sind und sich am liebsten hinter ihrem Rechner verschanzen – typische Nerds eben. Später im Beruf müssen sie schließlich auch nichts anderes machen als am PC sitzen, Excel-Tabellen generieren und Software programmieren. Wenn du das denkst, liegst du komplett daneben. Wirtschaftsinformatiker sind bei Arbeitgebern so beliebt wie nie zuvor: Allein die rasant wachsende Start-up-Szene hat großen Bedarf an Informatikern. Das bringt den Vorteil mit sich, dass wirklich für jeden Interessenschwerpunkt etwas dabei ist. Das Wirtschaftsinformatik Studium bietet super Perspektiven: Die Absolventen verdienen gut, arbeiten in einem abwechslungsreichen und kreativen Umfeld – und treffen nicht zuletzt auf einen boomenden Arbeitsmarkt.

Während des Studiums Praxisluft schnuppern

Praktische Berufserfahrung ist für viele Arbeitgeber oft wichtiger als ein Prädikatsexamen. Schaut euch deshalb um, macht Praktika in verschiedenen Branchen, um das für euch Passende zu finden. Nehmt außerdem an Studenten Wettbewerben teil, die euch herausfordern. Wer gerne programmiert, sollte sich zum Beispiel "Uniwettbewerb – Erfindergeist!" anschauen. Die Aufgabe: ein Plug-in für WordPress entwickeln. Für die drei Erstplatzierten gibt es je einen kleinen Goldbarren und attraktive Geldpreise zu gewinnen. Mehr Infos findet ihr hier. Der Gewinn wird sogar fast zur Nebensache, wenn ihr bedenkt, welche Kompetenzen ihr mit dieser Aufgabe schult: Teamfähigkeit, Kreativität und Beharrlichkeit. Und natürlich macht sich solch ein Projekt richtig gut im Lebenslauf.

Mögliche Berufsfelder für Wirtschaftsinformatiker

Doch in welchen Berufsfeldern arbeiten Wirtschaftsinformatiker eigentlich? Die Antwort ist naturgemäß nicht so eindeutig wie bei Studierenden der Medizin oder eines Lehramtes. Als Wirtschaftsinformatiker stehen einem zahlreiche Tätigkeiten offen, weswegen es nicht den typischen "Wirtschaftsinformatiker" gibt.

Wer im Studium am liebsten in den Technik- und Informatikvorlesungen saß, sollte sich nach Stellen umschauen, bei denen das Software Engineering im Vordergrund steht. SAP-Entwickler beispielsweise kümmern sich unter anderem um die Analyse von Geschäftsprozessen und ERP-Manager entwickeln gemeinsam mit Entwicklern und Managern Strategien, um mithilfe der IT Unternehmensressourcen effizient einzusetzen oder die internen IT-Strukturen zu optimieren. Weiterhin arbeiten Wirtschaftsinformatiker als Software-Entwickler in Agenturen, für Onlineshops oder große IT-Systemhäuser: Sie entwerfen, programmieren, installieren und testen beispielsweise Apps. Aber auch als IT-Systemanalytiker oder Business-Intelligence-Entwickler kann man nach dem Studium seine Karriere beginnen. Wer nach seinem Abschluss lieber im Controlling oder im Management arbeiten möchte, kann dies unter anderem als Produktmanager, IT-Consultant oder Projektmanager tun. Derartige Stellen schreiben nicht nur IT-Firmen aus, auch öffentliche Institutionen, Agenturen, Start-ups und Handelsunternehmen suchen entsprechend spezialisierte Wirtschaftsinformatiker.

Ihr seht, für Studierende der Wirtschaftsinformatik gibt es zahlreiche Wege, um nach dem Studium in der Berufswelt Fuß zu fassen. Die IT-Branche zählt mittlerweile zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Derzeit gibt es deutschlandweit rund 850.000 freie Arbeitsplätze in der Branche, die viel variantenreicher ist, als das Klischee vermuten lässt.

Bildquelle Titelbild: Vielen Dank an tranmautritam für das Bild (© tranmautritam/www.pixabay.com).
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von glurak68
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