Berufliche Orientierung während des Studiums: Praxis pusht die Karriere

Berufliche Orientierung während des Studiums: Praxis pusht die Karriere Den Abschluss in der Tasche – und dann? Damit die Suche nach dem ersten Job nicht in Frust ausartet, sollten angehende Akademiker bereits während des Studiums erste praktische Erfahrungen sammeln. Wer dabei schon früh seinen Berufswunsch im Fokus hat, ist klar im Vorteil.

Der Klassiker: Das Praktikum

Ob freiwillig oder als Pflichtpraktikum: Drei oder sechs Monate Berufserfahrung in einem Bereich, der zum Studium passt, sind der klassische erste Schritt ins Berufsleben. Ein Praktikum hilft bei der beruflichen Orientierung und ergänzt das Studium mit wichtigem Praxiswissen. Das ist aber nicht der einzige Aspekt: Im günstigsten Fall kann das an der Uni erworbene Know-how im Praktikum bereits angewendet werden.

In der Vergangenheit hatten Praktika einen schlechten Ruf, weil Studenten für ihren Einsatz von Unternehmen oft kaum oder gar nicht bezahlt wurden. Das hat sich aber geändert: Arbeitgeber wie Uniturm.de, BMW oder LPA, ein Beratungsunternehmen im Finanzsektor, zahlen Praktikanten und Werkstudenten eine angemessene Aufwandsentschädigung. Auch der 2015 eingeführte Mindestlohn sorgt für eine angemessene Vergütung. Allerdings müssen für den Mindestlohn einige Bedingungen erfüllt sein.

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Zahlt auf die Karriere ein: Die Arbeit als Werkstudent

Werkstudenten üben parallel zu ihrem Studium eine Erwerbstätigkeit aus. Anders als bei Studentenjobs, die in der Regel nur zum Geldverdienen da sind, geht es um eine Tätigkeit mit direkter fachlicher Nähe zu den Studieninhalten. Der Vorteil für die spätere Karriere: Studenten gewinnen an Berufserfahrung, während sie noch studieren.

Eine Anstellung mit Werkstudentenprivileg ist begehrt, weil Studenten aufgrund der Praxisnähe ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt steigern und viele Arbeitgeber sie bei ihren Bachelor- und Facharbeiten unterstützen. Allerdings sollte die Arbeitszeit während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden in der Woche betragen – in der vorlesungsfreien Zeit können Werkstudenten aber durchaus in Vollzeit arbeiten.

Pädagogisch wertvoll: Die Arbeit als Tutor

Wer einen pädagogischen Beruf anstrebt, kann direkt an der Uni ersten Erfahrungen sammeln – als Tutor. Tutoren sind fachlich fortgeschrittene Studenten, die als angestellte Hilfskräfte Lehrveranstaltungen (Tutorien) leiten. Dabei vermitteln sie anderen Studenten Grundkenntnisse und Fertigkeiten in dem betreffenden Studienfach.

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Zeugt von Engagement: Die ehrenamtliche Tätigkeit

Ein Ehrenamt, das im zukünftigen beruflichen Wirkungskreis angesiedelt ist, kann bereits während des Studiums erste Einblicke in die Berufspraxis vermitteln. Außerdem stärkt ein soziales Engagement die eigenen Kompetenzen (Soft-Skills) und zeugt im Lebenslauf von Motivation, Leistungsbereitschaft und Engagement.

Mehr als nur Geldverdienen: Der studentische Nebenjob

Reine Studentenjobs wie Kellnern und Nachhilfegeben können ebenfalls auf die Karriere einzahlen. Auch bei solchen Jobs sammeln Studenten erste Erfahrungen in der Berufswelt, beweisen Eigeninitiative und eignen sich soziale Kompetenzen an. Die Devise dabei: je näher am angestrebten Beruf, desto besser.

Bildquelle: Vielen Dank an maura24 für das Bild (©maura24/www.pixabay.com).
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