Gerade bei gut qualifizierten Frauen stellt sich meist schon im Studium die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Familiengründung. Wenn das Thema nicht von vorn herein ausgeschlossen wird, stößt man zwangsläufig auf dieses Problem.Lass deine Entscheidung nicht zum Spielball von Faktoren werden, die du ohnehin nicht beeinflussen kannst. Wichtig ist: Was willst du? Nachwuchs verändert dein ganzes Leben; nicht nur beruflich.
Bist du der Typ für die „ganz große Karriere“ oder möchtest du einen „normalen“ Job, der deinem Abschluss entsprechend honoriert wird? Als Karrieretyp lebst du für deinen Job und planst genau die nächsten Schritte. Da hat Familie erstmal keinen Platz. Hast du es in die Führungsebene geschafft, ist auch wieder mehr Zeit für das Privatleben. Das Positive daran: du befindest dich dann in einer finanziell komfortablen Situation, die es dir erlaubt dein Leben mit kostenpflichtigen Hilfsangeboten zu organisieren. Oder du versuchst den steinigeren Weg: Studium mit Kind und anschließend Karriere mit Kind. Unterstützung dafür findest du in den Beratungsstellen deiner Uni, auf diversen Webseiten (z. B. www.studentenkind.de) und den Studentenwerken. Beide Optionen nötigen dir ein Höchstmaß an Organisation und Disziplin ab.
Als Letztgenannte(r) solltest du dir auch etwas Zeit lassen mit der Familiengründung bis du dir in deiner Firma einen „Ich-bin-unentbehrlich-Stand“ erarbeiten hast. Dann weiß dein Arbeitgeber was er an dir hat und es lassen sich gemeinsam Möglichkeiten für „danach“ finden.
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sxc.hu - jayofboy




