Wie gelingt der perfekte Berufseinstieg nach dem Studium?

Wie gelingt der perfekte Berufseinstieg nach dem Studium? Für so manchen ist der Berufseinstieg ein Schreckensgespenst, das nach dem Abschluss an die Tür klopft. Wenn du jedoch ein paar Tipps beherzigst, wirst du feststellen, dass das Gespenst Berufseinstieg gar nicht so furchteinflößend ist und die Jobsuche zu meistern ist.

Was ist vor dem Berufseinstieg zu beachten?


Der Start ins Berufsleben nach dem Studium ist nicht immer einfach. Obwohl es doch einige Jobs für Berufseinsteiger gibt, stellt die Bewerbung um einen Absolventenjob so manchen vor Probleme. Denn eine Bewerbung um ein Praktikum oder einen Studentenjob kann kaum mit den ersten großen wichtigen Bewerbungen für einen Vollzeitjob verglichen werden.

Für die optimale Bewerbung auf einen der begehrten Absolventenjobs musst du mehr Zeit investieren, dich intensiver mit dem Zielunternehmen auseinandersetzen und auch Rückschläge einplanen. Denn Stellenanzeigen auf Jobbörsen gibt es viele, aber auch die Konkurrenz ist groß. Damit der Berufseinstieg nach dem Studium gelingt, solltest du den Start in die Karriere gut und vor allem rechtzeitig vorbereiten.

Während des gesamten Studiums solltest du deine Karriere im Hinterkopf behalten. Spätestens sechs Monate vor dem Ende deiner Hochschulzeit geht es aber ans Eingemachte. Zuerst einmal musst du dabei für dich persönlich viele Fragen beantworten, die alle unter dem Motto stehen: Wo will ich hin? Bei der Fülle an Möglichkeiten ist das manchmal gar nicht so einfach: Möchtest du Trainee werden oder dich doch lieber in einer spezialisierten Jobbörse für Akademiker umsehen? Hier ein paar Tipps, die dir bei deiner Entscheidung behilflich sein können.

Berufseinstieg nach dem studium

Für welche Firmen sollte ich mich bewerben?


Welche Firma ist etwas für mich? Sollte ich mich bei den Big Playern, im Mittelstand oder bei Start-Ups bewerben? Welche Anforderungen stelle ich an das Unternehmen? Wie viel Geld will ich verdienen? Wie sieht es mit der Work-Life-Balance aus? Will ich in einem international ausgerichteten Unternehmen arbeiten? Will ich eine normale 40-Stunden-Woche oder flexible Arbeitszeiten? Will ich im Büro arbeiten oder viel reisen? Welche Kompromisse bin ich bereit, einzugehen? Fragen über Fragen. Die meisten Fragen musst du für dich selber oder im Gespräch mit der Familie klären, aber wir empfehlen auf jeden Fall die Wahl einer Firma, bei der ein gutes Arbeitsklima herrscht.

Doch was bedeutet das? Dazu kann beispielsweise ein Gleitzeitmodell beitragen, denn jeder hat einen individuellen Tagesrhythmus und so muss ein Morgenmuffel nicht um sieben am Schreibtisch sitzen. Aber auch die Investitionen in eine betriebliche Altersvorsorge kann zum Vertrauen in eine Firma führen. Besonders wichtig ist auch die Kommunikation untereinander und mit den Vorgesetzten. Eine gute Kommunikation kann den Zusammenhalt stärken und dadurch für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen. Überlege dir auch, ob du eher eine monotone Arbeit ausüben möchtest oder immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden möchtest. Du solltest weder ein Burn-Out noch ein Bored-Out erleben. Gibt es eine Kantine in deiner Firma oder bringst du deine eigene Brotzeit mit? Auch an solche Kleinigkeiten solltest du denken, denn ein hungriger Mitarbeiter wird schnell mal mies gelaunt. Besonders in großen Firmen gibt es oft eine firmeneigene Kinderbetreuung. Informiere dich hier frühzeitig, damit auch die lieben Kleinen gut untergebracht sind.

Findest du eine Firma, in der die Mitarbeiten zufrieden sind, ist das schon die halbe Miete. Denn wenn man sich am Arbeitsplatz nicht wohlfühlt, hilft auch Geld und Ruhm wenig. Über solche Dinge kannst und solltest du dich ebenfalls gut vorab auf Bewertungsseiten im Internet informieren, so zum Beispiel bei LinkedIn oder XING.

Hier sind beispielhaft drei Unternehmen, deren Bewertungen sich sehen lassen können: das Profil von tecis, das Profil von Google Germany GmbH und das Profil von Swiss Life Select Deutschland. An diesen Beispielen kannst du dich in punkto Mitarbeiterzufriedenheit orientieren.

Vorbereitungen für den Berufseinstieg nach dem Studium


Hier kommen noch ein paar Tipps und Tricks für deinen Karriereeinstieg nach dem Studium rund um das Thema Bewerbungsschreiben, Traumunternehmen und Vitamin B.

Berufseinstieg - Aus der Masse herausstechen


Wir raten dringend von Massenbewerbungen ab! 50x das gleiche Bewerbungsanschreiben mit veränderter Kopfzeile abzuschicken, wird nicht zum Erfolg führen. Die Personaler merken das und du gefährdest damit einen gelungenen Berufseinstieg. Besser ist es, bei der Recherche eine Auswahl zu treffen und wenige potenzielle Arbeitgeber anzuschreiben, diese Bewerbungen aber intensiver vorzubereiten und auf die jeweiligen Ansprechpartner speziell zuzuschneiden. Dir gefällt das Trainee Programm der Firma A besser als das der Firma B? Dann hebe genau diese Punkte, die dich überzeugt haben, hervor (natürlich ohne über das andere Trainee Programm herzuziehen).

Berufseinstieg

Berufseinstieg - Informationen über die gewünschte Firma sammeln


Eine weitere gute Strategie ist es, die Unternehmen in den sozialen Medien zu verfolgen und daraus Anknüpfungspunkte abzuleiten, mit denen man punkten kann. Ob man sich nun schriftlich, per Email oder etwa über ein soziales Netzwerk (z.B. XING) bewirbt, hängt ganz davon ab, was gewünscht ist. Darum ist bei einer Initiativbewerbung ein vorheriger Anruf in der entsprechenden Personalabteilung auch nie verkehrt. Denke hier bereits an eine freundliche Kontaktaufnahme, denn du möchtest ja schließlich deinen Berufseinstieg in dieser Firma erreichen.

Bevor du dich wild drauf los bewirbst, solltest du herausfinden, ob bereits Stellen ausgeschrieben sind. Denn eine Initiativbewerbung bei einer Firma, die eigentlich exakt diesen Absolventenjob ausgeschrieben hat, macht schon wieder einen schlechteren Eindruck. Das verhindert natürlich dann wieder den reibungslosen Berufseinstieg. Also lohnt es sich, immer mal die einschlägigen Jobbörsen zu checken. Da findet man dann möglicherweise auch Stellen, auf die man von selbst gar nicht gekommen wäre.

In jedem Fall solltest du dich ausführlich über die künftigen Arbeitgeber informieren. Mit den entsprechenden Informationen gibst du dem Bewerbungsanschreiben den nötigen Kick und stehst bei typischen Fragen im Vorstellungsgespräch nicht dumm da.

Berufseinstieg - Vitamin B und Kontakte nutzen


Mit der Recherche für den perfekten Arbeitgeber solltest du am besten mindestens sechs Monate vor deinem Abschluss beginnen. Optimal ist es, wenn du bereits Kontakt zum Wunschunternehmen aufgenommen hast. Kennst du jemanden, der bereits dort arbeitet? Kannst du deine Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben und so bereits einen Fuß in die Tür setzen?

Schon weit vorher kannst du Praktika absolvieren und so schon einmal auf dich aufmerksam machen. Darüber hinaus ist es nie verkehrt, Job- und Karrieremessen zu besuchen und dort mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Aber auch Praktika und Absolventenjobs, die online nicht zu finden sind, werden hier vergeben. In vielen Fällen werden Trainee-Stellen, Absolventenjobs, Praktika und Abschlussarbeiten aber auch nach wie vor „klassisch“ in Jobbörsen veröffentlicht. Schau also öfter mal dort vorbei.

Fazit
Im besten Fall hast du mit deinem Abschluss den Traumjob direkt mit in der Tasche. Und wenn nicht, dann verlier nicht gleich die Hoffnung. Nur wenige finden mit den ersten drei Bewerbungen in den Job. Im wichtigen letzten Semester ist die Karriereplanung gleich nach der Bachelor- oder Masterarbeit eure größte Aufgabe. Und diese ist nicht mit den ersten Bewerbungen abgeschlossen, sondern ein ständiger Prozess. Du solltest bereits früh im Studium damit angefangen, dich mit deiner Zukunft auseinander zu setzen, zum Beispiel Praktika absolvieren, Karrieremessen besuchen und Vitamin B sammeln. Wenn deine Noten dann noch stimmen, steht der Karriere nichts mehr im Weg.

Bildquellen: Vielen Dank an geralt (©geralt/pixabay.com) und FotografieLink (© FotografieLink/pixabay.com) für das Bild.

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