Software-Tipps für dein Start-up

Software-Tipps für dein Start-up Aller Anfang ist schwer. Gerade wenn dein Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt, trifft diese Binsenweisheit besonders zu. Gründer tüfteln viel an ihrer Geschäftsidee und sind begeistert bei der Sache. Wären da nicht all die anderen Aufgaben, die erledigt werden müssen: Buchhaltung, Gehaltsabrechnungen, Kundenakquise, die Bearbeitung von Rechnungen und Angeboten sowie Kreditanfragen.

Befindest du dich noch im Studium, erhöht die Gründung eines Start-ups deine Belastung zusätzlich. Die Wachstumsphase eines jeden Betriebs ist hektisch und du wünschst dir vielleicht mehr Zeit für dein eigentliches Kerngeschäft. Wir stellen dir Möglichkeiten vor, die dir dabei helfen, dich darauf zu konzentrieren. Denn nur wenn du dich auf das Wesentliche konzentrierst, kannst du dich auf lange Sicht im Wettbewerb auch durchsetzen.

Lässt sich mit einer Tabellenkalkulation eine Software ersetzen?


Wenn du eine Tabellenkalkulation für Verwaltungsaufgaben nutzt, bieten sich einerseits klare Vorteile. Tabellenkalkulationen sind günstig (Microsoft Office bietet spezielle Konditionen für Studenten an), schnell erstellt, Verbindungen zu anderen Tabellen sind ebenso möglich. Allerdings haben sie im Vergleich zu einer Software zur Unternehmensverwaltung gravierende Nachteile:

• Es besteht das Risiko, dass Daten verloren gehen (z.B. durch versehentliche Überschreibungen).

• Greifen viele Mitarbeiter auf die gleiche Tabelle zu, reagiert sie meist nur noch langsam.

• Je mehr Datenmengen sie enthalten, desto unübersichtlicher sind Tabellen.
Zwischenfazit: Tabellenkalkulationen können bei einzelnen Arbeitsschritten durchaus sinnvoll sein, gerade wenn das Unternehmen noch klein ist. Wächst eine Firma, überwiegen die Vorteile einer Softwarelösung.

Was sollte eine Software Jungunternehmern bieten?


Gründer und kleine Unternehmen stellen an eine Software besondere Anforderungen:

Der Umfang sollte sich an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen. Bei sogenannten modularisierten Softwarelösungen kannst du einzelne Funktionen optional hinzubuchen. Die Software Lexware financial office bietet dir beispielsweise grundlegende Funktionen der Unternehmensverwaltung (Buchhaltung, Auftragsbearbeitung sowie Lohn- und Gehaltsabrechnungen) in einer günstigeren Basissoftware an. Bei Bedarf – wenn dein Unternehmen wächst – kannst du die Version durch hinzugebuchte Lizenzen erweitern. Der Vorteil dabei ist, dass du nur so viel Geld investierst, wie es gerade notwendig ist.

Je mehr Aufgaben eines Betriebs über dieselbe Software gemanagt werden, desto besser. Abteilungen können so effektiver zusammenarbeiten, da sie stets auf die gleichen Daten zugreifen. Da jede Neueinführung einer Software wiederum Geld und Zeit kostet, solltest du einen Anbieter wählen, der über ein breites Portfolio an Leistungen verfügt – auch wenn du diese bei der derzeitigen Betriebsgröße noch nicht nutzt.

Da Start-ups meist nur bedingt liquide sind, sollte eine monatliche Finanzierung möglich sein. On-Premise-Lösungen, also fest installierte Programme, kosten häufig einen hohen einmaligen Betrag, weshalb sie beim Liquiditätsplan für Gründer eher außer Acht gelassen werden.

Steuerberater, Software oder beides?


Ein Steuerberater kostet zwar Geld, er kann dir aber dabei helfen, steuerliche Vorteile bei der Steuererklärung möglichst gut zu nutzen. Er hat meist langjährige Erfahrung und weiß ganz genau, wie du deine Steuerabgaben niedrig hältst. So kannst du letztendlich finanziell von einer Zusammenarbeit profitieren.

Im Idealfall arbeitet dein Steuerberater mit der gleichen Software wie du. Du sparst dir dadurch viel Zeit und somit Geld, wenn du die Unterlagen für deine Steuerprüfung vorbereitest.

Der Softwarehersteller Lexware bietet einen besonderen Service für Nutzer der Software lexoffice an. Sie können auf der Webseite des Anbieters nach einem Steuerberater suchen, der ebenfalls lexoffice verwendet. Dabei kannst du gezielt einen Steuerberater aus deiner Region kontaktieren oder deutschlandweit nach einem geeigneten Geschäftspartner suchen, der dich bei steuerrechtlichen Fragen vertritt. Bei einem Erstgespräch könnt ihr dann über individuelle Honorare sprechen. Über die Software könnt ihr euch anschließend verknüpfen. Das spart beim späteren Datentransfer Zeit und Aufwand auf beiden Seiten, wodurch du wiederum ein niedrigeres Honorar verhandeln kannst.

Bildquelle: Vielen Dank an rawpixel für das Bild (© rawpixel/www.pixabay.de).

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