Resilienz im Studium – so bleibst du mental stark

Resilienz im Studium – so bleibst du mental stark
Immer wieder sehen wir schlimme Nachrichten, die aus der ganzen Welt kommen. Wichtig dabei: nicht den Kopf hängen lassen! Das ist natürlich erstmal leichter gesagt als getan. Wir geben dir deshalb Tipps, wie du deine Motivation und Energie behalten kannst, indem du gegenüber dem Weltschmerz deine Resilienz im Studium förderst.

Warum gerade Studierende betroffen sind



Ständige Informationsflut
Studierende verbringen für die Uni viel Zeit digital. Sie haben damit eine hohe Online-Präsenz und werden öfter mit negativen Nachrichten konfrontiert. Die ständige Flut an schlechten Neuigkeiten kann schnell dazu führen, dass du dich hilflos und überfordert fühlst.

Zukunftsunsicherheit
Das Studium ist für viele junge Menschen eine Übergangsphase im Leben. Dir fehlt Stabilität im Alltag, du machst dir ständig Gedanken um die Zukunft, wie deine Lebensplanung und deine Sorgen häufen sich. Persönliche Unsicherheiten treffen auf globale Krisen und das führt dazu, dass sich all die schlechten Nachrichten noch schlimmer anfühlen.

Leistungsdruck und mentale Belastung
Studierende sind häufig geplagt von finanziellen Sorgen, Prüfungsstress und Unsicherheiten. Du kennst es sicher auch: nach einem anstrengenden Tag in der Uni willst du eigentlich abschalten, aber die Gedanken an die nächste Prüfung und den niedrigen Kontostand kreisen in deinem Kopf. Zur Ablenkung scrollst du auf Instagram oder TikTok, aber mit jedem Swipe siehst du immer wieder schlechte Nachrichten. Sogenanntes „Doomscrolling“ ist für junge Menschen in letzter Zeit immer mehr zur Bewältigungsstrategie geworden – du willst dich eigentlich nur ablenken, aber längerfristig trägt die Zeit auf Social Media nur zur Verschlimmerung bei.

Bei Studierende treffen digitale Dauerreize, persönliche Unsicherheit und globale Krisen zusammen. Dadurch sind sie vor allem von dem akuten Weltschmerz betroffen und müssen lernen, Resilienz im Studium zu stärken.

Doomscrolling auf Social Media

Resilienz im Studium lernen: Strategien, die wirklich helfen



Gedanken bewusst steuern
Wichtig ist, dass du dir deinen Gedanken bewusstwirst, wenn sie aufkommen. Erkenne negative Impulse und unterbreche sie! Wenn du ein positives Mindset anstrebst, ist das schon ein großer Schritt, um deine Resilienz im Studium zu verbessern.

Realistische Ziele setzen
Im Studium setzen wir uns häufig hohe Ziele, die schnell unerreichbar werden. Wenn wir dann scheitern, wird es noch schwieriger, eine positive Einstellung zu behalten. Also: Druck niedrig halten! Schaffe keine zu hohen Erwartungen an dich selbst und teile große Aufgaben und Ziele in kleinere Schritte auf. So kannst du alles nacheinander abarbeiten und dein Kontrollgefühl stärken.

Umgang mit Scheitern lernen
Ob es eine nicht bestandene Klausur, eine verpasste Abgabefrist oder Rückschläge auf der Arbeit sind – wir alle scheitern mal! Du bist nicht allein. Wichtig ist, dass du dich nicht allein über deinen akademischen Erfolg definierst. Außerdem: Scheitern kann auch eine Möglichkeit zur Reflexion sein. Stelle dir die Frage, warum es dieses Mal nicht geklappt hat und überlege, wie du es nächstes Mal besser machen kannst. Hänge dich nicht zu lange an deinem Misserfolg auf, sondern nutze ihn, um dich weiterzuentwickeln!

Soziale Unterstützung
Sei nicht allein mit deinen negativen Gedanken. Suche die Gesellschaft von Kommiliton:innen, Freund:innen und Familie. Teile deine Sorgen und lass‘ dir von deinen Mitmenschen helfen!

hohe Bildschirmzeit wegen Weltschmerz

Digitalen Konsum bewusst steuern
Hand aufs Herz – wie sehr hast du deine Bildschirmzeiten im Blick? Die ständige Reizüberflutung trägt negativ zu deiner mentalen Gesundheit bei. Unser Tipp: Richte dir feste Zeiten für Social Media ein. Meistens bemerken wir es gar nicht, wenn wir schon eine Stunde damit verbracht haben, TikToks zu gucken. Eine Zeitbegrenzung, von der du eine Benachrichtigung bekommst, dass dein Limit aufgebraucht ist, kann dir helfen, Kontrolle zu erlangen. Android und Apple Geräte bieten bereits einen Timer an, den du selbst einstellen kannst, aber es gibt auch Drittanbieter Apps, die du nutzen kannst.

Achtsamkeit und Stressregulation
Körperliche Bewegung kann ein toller Ausgleich im Alltag sein, um Stress abzubauen. Tipp von uns: Schau‘ doch mal nach, was deine Uni für Unisportkurse anbietet! Achte auf bewusste Pausen im Alltag, um die wirren Gedanken loszuwerden.

Self-Care
Ja, du hast diese ganzen Dinge bestimmt schon oft genug gehört: achte auf eine ausreichende Menge an Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten und bewusste Erholungspausen. Aber es ist wirklich was dran! Wenn es deinem Körper gut geht, ist das schon ein großer Schritt zur besseren mentalen Gesundheit.

Wichtig: Wenn dir auffällt, dass deine mentale Gesundheit sich immer weiter verschlechtert, such‘ dir professionelle psychologische Unterstützung !


Fazit
Es ist kaum möglich, immer eine positive Einstellung zu behalten – vor allem im Angesicht dessen, wie unsere Welt sich entwickelt. Wichtig ist, trotz den schlechten Nachrichten Resilienz im Studium zu zeigen und den Weltschmerz nicht zu nah an dich heranzulassen. Du bist nicht allein! Diese Strategien können dir helfen, die schwierigen Zeiten gestärkt zu überstehen.

Vielen Dank für die Bilder an Franz26, Bastian Riccardi, Ömer Derinyar ©pexels.com

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