Abistreich Ideen

Abistreich Ideen Jeder Schüler kennt das: Ende Mai, die 12. oder 13. Klassen haben ihre Prüfungen hinter sich und plötzlich ist entweder das Schulgebäude nicht mehr begehbar, der Klassenraum ist leergeräumt oder alles ist voll mit Luftballons. Und die Lehrer machen sich obendrein „zum Horst“. Jeder kennt es, jeder liebt es und jeder freut sich darauf, endlich selbst an der Reihe zu sein. Wir haben ein paar Ideen, wie ihr eure Abistreiche gestalten könnt. Aber Vorsicht: Übertreibt es nicht zu sehr. Wenn die Polizei anrücken muss, geht es definitiv zu weit. ;-)

Gehört zum Abistreich: Die Schulhof-Show
Mal davon abgesehen, wie ihr Mitschüler und Lehrerkollegium überrascht und piesackt: Die große Show auf dem Schulhof (oder bei schlechtem Wetter in der Aula) gehört mittlerweile zum Standardprogramm. Je nachdem, wie viel Geld in der Klassenkasse ist, kann das vom kleinen Lehrerwettstreit bis zur großen Show alles sein. Große Musikanlage, guter DJ, Liveband, Getränke und Gegrilltes für die Schüler (die sich sowieso über den freien Tag freuen) und Lehrer – alles ist möglich. Von selbst verstehen sich einige Aufgaben für die Lehrer. Die müssen dann Sackhüpfen, mit Schaumstoffschlägern kämpfen, peinliche Fragen beantworten oder Ähnliches. Das ist nicht teuer, aber für die meisten (vom einen oder anderen Lehrer vielleicht abgesehen) ein großer Spaß. Endlich kann man den Spieß auch mal umdrehen. Aber nur ein bisschen Musik und Sackhüpfen ist ja doch eher mau. Am schönsten sind doch die eher ausgefallenen echten Streiche.

Bude zu und Wasserschlacht
Morgens um 7 am Gymnasium: wo die Tür war sind nun Kartons. Nicht einfach nur Kartons, sondern viele Kartons. Wenn der Eingang komplett verbarrikadiert ist, dann weiß man: Abistreich. Es gehört quasi zum guten Ton, die Leute erst einmal mittels Pappkartonagen nicht ins Haus zu lassen bzw. es ihnen selbst zu überlassen, hereinzukommen. Stufe 2 sind die Luftballons auf den Gängen. Das erfordert aber eine Heidenarbeit. Entweder ihr macht es human und legt die Flure in Kniehöhe mit Ballons aus oder ihr legt euch richtig ins Zeug und macht den ganzen Flur zu. Wem das zu stressig ist, der lässt den Schülern ihren Freiraum und baut alternativ das Lehrerzimmer mit Ballons zu. Günstiger und einfacher: Zerknüllte Zeitungen. Da freut sich jeder Lehrer. Wenn er denn reinkommt, denn ein Vorhängeschloss am Lehrerzimmer möchte schon sein.

Ein Klassiker ist das exzessive Verteilen von Klopapier. Wo? Na überall. Man kann sich die Sache mit den Luftballons übrigens auch sparen und einfach direkt alle Tische und Stühle aus den Klassenzimmern räumen und in den Fluren so aufbauen, dass ja keiner mehr durchkommt. Je mehr der Unterricht gestört bzw. aufgeschoben wird, desto mehr werdet ihr von den jüngeren Klassen geliebt werden. Sind tatsächlich doch irgendwann mal alle in ihren Klassen, kann der Unterricht ja starten. Es sei denn, ihr holt die Super Soakers und Wasserbomben raus und macht aus der Schule eine große Wasserschlachtzone. Wer sich nicht sicher ist, ob das bei den Lehrern durchgeht, sollte das aber sicherheitshalber abklären. ;-) Eine sehr schöne, für alle außer euch sehr lange sehr unangenehme (aber harmlose) Idee haben wir im Internet gefunden: Eine Abschlussklasse hat vor vielen Jahren mal alle Wände der Schule mit Knoblauch eingerieben. Der Gestank blieb Wochen und die Abschlussklasse auf ewig im Gedächtnis.

Mythos Abistreich und Lehrer-Auto
Ein heikles Thema bei Abistreichen sind die Autos der Lehrer. Da gibt es die wildesten Anekdoten. Früher wurden im Osten die Trabis der Lehrer manuell „umgeparkt“ (so ein Trabant ist nicht schwer). Immer noch beliebt ist die Verzierung der Lehrerautos, aber bei so etwas solltet ihr vorsichtig sein. Denn da es hier an Privateigentum geht, verstehen die wenigsten Lehrer Spaß und alles, was ihr macht, sollte leicht rückgängig zu machen sein. Ein Klassiker ist der „25“-Sticker auf dem kleinen Lehrer-Peugeot. Eine Geschichte, die man immer mal wieder liest, ist das Auto im Lehrerzimmer. Wie das funktionieren soll, wissen wir auch nicht so recht, aber es hat wohl schon einige Klassen gegeben, die ein komplettes Auto ab und im Lehrerzimmer wieder aufgebaut haben. Sollte man allerdings lassen, wenn das Lehrerzimmer nicht im Erdgeschoss ist.

Man kann sich an der alten Schule aber auch unsterblich machen, ganz ohne einen zweifelhaften Eindruck zu hinterlassen, mit Dingen, die sprichwörtlich bleiben. Ein Denkmal mit dem Abi-Motto (gern wird dafür auch ein Grabstein genommen) oder eine Goldplakette. Wer gleichzeitig noch der Umwelt etwas Gutes tun will, der pflanzt einen Baum in den Schulhof. Das mag erstmal nicht sonderlich spannend klingen, aber glaubt es uns: Schneller als ihr denkt, werdet ihr eure Schulzeit vermissen. Und wer nach 5, 10 oder 20 Jahren mal an die alte Schule zurückkehrt und da, wo ein kleiner Setzling gepflanzt wurde, steht der Baum, mit dem ihr euer Abi beschlossen habt, dann ist das sicherlich ein tolles Erlebnis!

Bildquelle: Vielen Dank an Hermann für das Bild (© Hermann/www.pixabay.de).

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