Sommer-Trip in die Schweiz: Wie du als Student richtig Geld sparst

Sommer-Trip in die Schweiz: Wie du als Student richtig Geld sparst
Die Schweiz ist teuer. Hier kostet bereits ein Kaffee am Zürichsee einiges mehr. Gerade als Student hast du aber einen entscheidenden Vorteil: Du bist flexibler. Du brauchst vielleicht nicht unbedingt Luxus und kannst mit cleveren Strategien viel Geld sparen. Ein bisschen Umdenken reicht schon aus. Wir zeigen dir, wie du Bergseen, Schluchten und historische Städte erkunden kannst, ohne danach nur noch Nudeln mit Ketchup essen zu müssen.

So übernachtest du günstig



Hotels in der Schweiz sprengen fast jeden studentischen Geldbeutel. Streiche sie am besten direkt von deiner Liste. Es gibt ohnehin viel spannendere Optionen. Hostels, Campingplätze und gemütliche Berghütten locken mit echtem Charme und fairen Preisen.

Schweizer Jugendherbergen bieten oft viel Komfort



Vergiss das angestaubte Klischee von muffigen Schlafsälen. Die Realität sieht hier mittlerweile ganz anders aus. Viele Herbergen in der Schweiz erinnern optisch eher an stylische Boutique-Hotels.

Sie liegen oft schlichtweg in spektakulärer Lage. Manchmal direkt am Wasser oder mitten im alten Stadtkern. Oft ist sogar ein überraschend gutes Frühstück im Preis inbegriffen. Das spart dir jeden Morgen direkt das Geld für die erste Mahlzeit des Tages.

Wandern statt teurer Bergbahnen



Seilbahnen treiben die Reisekosten rasant in die Höhe. Einmal rauf und runter zum Gipfel kostet schnell so viel wie eine komplette Übernachtung im Hostel. Die eigenen Beine sind deine Alternative. Die Natur in der Schweiz verlangt keinen Eintritt.



Dein bester kostenloser Begleiter für Routen



Du brauchst absolut keine teuren Wanderführer aus dem Buchladen. Das Netz an Wanderwegen ist landesweit phänomenal – und die Pfade sind gut ausgeschildert. Um dich zurechtzufinden, reicht mobiles Internet.

Auf der offiziellen Plattform von SchweizMobil findest du hochauflösende Karten, präzise Höhenprofile und Routenvorschläge für wirklich jedes Fitnesslevel. Völlig kostenlos. Besorg dir am besten aber vorab eine eSIM für die Schweiz, damit du nicht unerwartet hohe Roaming-Gebühren bezahlst, um das Internet vor Ort zu nutzen.

Mit dem Überschreiten der Landesgrenze könnte dein Tarif auf teure Roaming-Gebühren umsteigen. Diese können bei viel Internetnutzung dein ganzes Budget fressen. Also bereite dich lieber direkt mit der digitalen eSIM oder lokalen SIM vor, um SchweizMobil ohne Sorgen nutzen zu können.

Kurze Spartipps für Bus und Bahn vor Ort



Die Schweizer Öffis sind Weltklasse. Pünktlich, sauber, aber eben auch recht teuer. Buchst du weit im Voraus, kannst du dir online sogenannte Spartageskarten sichern. Zudem geben enorm viele Hostels oder Campingplätze beim Check-in automatisch regionale Gästekarten aus. Damit fährst du im lokalen Nahverkehr oft völlig gratis herum. Frage also unbedingt direkt an der Rezeption danach.

Supermarkt schlägt Restaurant



Abends in der Schweiz im Restaurant zu essen, ist für Studenten meistens Luxus. Eine einfache, unspektakuläre Pizza kostet oft mehr als 20 Franken. Ein großes Bier dazu? Rechne das lieber erst gar nicht in Euro um. Dein neuer bester Freund im Alltag heißt Migros. Oder Coop. Die lokalen Supermärkte
bieten eine gigantische Auswahl an frischen, absolut bezahlbaren Lebensmitteln. Viele größere Filialen haben sogar eine eigene Bäckerei und Theken mit warmen Gerichten zum Mitnehmen.

Ein absoluter Spar-Geheimtipp: Kurz vor Ladenschluss werden unzählige frische Artikel drastisch im Preis reduziert. Sichere dir dort belegte Brötchen oder Salate für den nächsten Wandertag. Denn ein ausgiebiges Picknick auf einer blühenden Bergwiese mit etwas Käse, frischem Brot und Schweizer Schokolade schlägt ohnehin jedes noch so teure Restaurant.



Fazit: Ab in die Berge ohne Koffer voller Geld



Ein begrenztes Budget ist keine Ausrede mehr, um zu Hause auf dem Sofa zu bleiben. Mit etwas Planung im Vorfeld wird dein Trip in die Schweiz auch ohne großes Budget unvergesslich.

Lade dir deine Wanderkarten am besten gleich noch zu Hause im WLAN offline auf dein Smartphone herunter. Pack eine richtig stabile Trinkflasche in den Rucksack, denn das eiskalte Wasser aus den unzähligen Dorfbrunnen ist fast überall bedenkenlos trinkbar und glasklar. Prüfe auch noch einmal schnell deine Hostelbuchungen.

Bevor es losgeht, vergiss nicht, deine eSIM zu aktivieren. Dadurch bist du direkt nach dem Grenzübertritt erreichbar und kannst das Internet nutzen. So weißt du immer, wo du den nächsten Migros oder Coop findest und kannst problemlos wichtige Apps wie SchweizMobil, Google Maps und viele weitere nutzen.

Bildquellen: Vielen Dank an baukies, algorino und susnpics ©www.pixabay.com

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