Tipps für das Zusammenziehen

Tipps für das Zusammenziehen Wer sich ernsthaft damit auseinandersetzt, mit der Liebsten oder dem Liebsten zusammenzuziehen, ist in der Regel schon etwas länger zusammen. Man kennt sich gut, man weiß, was einen am anderen stört und ist bereit, den nächsten großen Schritt zu wagen. Es ist nicht selten, dass die ersten Monate in der gemeinsamen Wohnung dennoch mit kleineren und größeren Konflikten gespickt sind.

Das ist nicht ungewöhnlich. Sind die Probleme doch unüberwindbar, dann hat man das Zusammenziehen wohl dennoch überstürzt. Damit das nicht passiert, haben wir ein paar Tipps für das Zusammenziehen für euch. Die erste gemeinsame Wohnung sollte man nicht romantisieren, denn es wird auf jeden Fall hier und da Streitpotential geben. Aber letztlich solltet ihr euch von all den Ratgebern im Internet, die den Teufel an die Wand malen nicht verrückt machen lassen!

Beim Zusammenziehen nichts überstürzen


6 Monate, 1 Jahr, 3 Jahre? Was ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für das Zusammenziehen? Die Antwort: jeder und keiner.

Jedes Paar ist unterschiedlich, jede Beziehung ist verschieden. Die einen ziehen nach einem halben Jahr zusammen und leben glücklich bis an ihr Ende, die anderen warten 4 Jahre und trennen sich zwei Monate nach dem Einzug in die erste gemeinsame Wohnung. Man kann nicht pauschal sagen, wann dieser Schritt empfehlenwert ist.

Richtig ist nur, dass ihr beide wirklich davon überzeugt sein müsst. Wer ernsthafte Zweifel hat oder wer nur zusammenzieht, weil er glaubt, damit bereits bestehende Probleme zu lösen, der wird schnell eines Besseren belehrt werden.

Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, wenn es zu Beginn zu kleineren Streitereien kommt. Auch das ist normal. Wer 24 Stunden aufeinander hängt, der zofft sich zwangsläufig einmal, auch und gerade über Kleinigkeiten. Und das ist auch gut so. Eine Beziehung fordert Offenheit und wer alles in sich rein frisst, wird nicht glücklich.

Ihr werdet lernen müssen, Kompromisse einzugehen. Vor allem diejenigen, die vorher allein gewohnt haben und keine WG-Erfahrung haben, könnten am Anfang etwas streitlustiger sein. Aber auch das legt sich. Ob es nun um Putzpläne, Lieblingsposter oder Hobbys geht. Das sollte alles diskutiert und so gelöst werden, dass am Ende beide glücklich sind. Darum empfehlen wir, eine ausreichend große Wohnung zu nehmen. Beide Partner brauchen auch mal einen Rückzugsraum.

Das Zusammenziehen richtig organisieren


Das sind alles eher zwischenmenschliche Problempunkte, die sich mit der Zeit von allein lösen, wenn beide Partner füreinander sind. Vor und während des Umzugs gilt es aber auch, einige organisatorische Fakten zu beachten.

Nachdem die Wohnung gefunden ist (schon das sollte sehr sorgfältig geschehen!), muss geklärt werden, was man braucht und was man nicht (mehr) braucht. Was kommt mit in die neue Wohnung? Was kommt auf den Müll? Welche alten Sachen werden verkauft? Was wird neu gekauft und wie werden die Kosten hierfür aufgeteilt?

Zudem stellt sich die Frage, ob ihr einen gemeinsamen Mietvertrag oder zwei Einzelmietverträge abschließt. Außerdem die Frage: Wie bezahlt ihr die Miete? Von wessen Studenten Girokonto werden Miete und andere Fixkosten (Internet, Fernsehen etc.) abgebucht und wer zahlt wie viel? Zahlt jeder die Hälfte oder zahlt ihr je nach eigenem Einkommen unterschiedlich viel? Bei Studenten bietet sich meist an, einfach fifty-fifty zu teilen, denn so sehr wird sich euer Einkommen nicht unterscheiden.

Außerdem müssen vorige Mietverträge und andere Verträge gekündigt werden, ihr müsst euch ummelden, eure neuen Daten bei Versicherungen, Uni, eventuellem Arbeitgeber und so weiter angeben. Im Ablauf unterscheidet sich das nur unwesentlich von den organisatorischen Eckpunkten, wenn man in eine WG zieht. Was ihr bei Mietvertrag und Übergabeprotokoll beachten müsst, haben wir euch im Magazin zusammen gefasst.

Fazit: Nehmt euch Zeit, diskutiert darüber und macht keinen Schnellschuss. Die erste gemeinsame Wohnung ist ein großer Schritt im Leben und für eine Beziehung. Stellt euch auf Konflikte ein. Aber macht euch auch nicht verrückt – denn letztlich ist es „nur“ eine neue Wohnung.

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Bildquelle: Vielen Dank an stokpic für das Bild (© stokpic/www.pixabay.de).
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