Das WG-Zimmer - Mit der richtigen Einrichtung konzentriert studieren

Das WG-Zimmer - Mit der richtigen Einrichtung konzentriert studieren
In einer WG zu wohnen bedeutet, nicht gänzlich alleine zu wohnen. Küche, Bad und ein eventuelles Wohnzimmer wird mit den anderen Mitbewohnern geteilt, ein Zimmer dient als persönlicher Rückzugsort, Schlafstätte und Arbeitsplatz. Dieses ist in Wohnungen außerhalb der Studentenwohnheime meist unmöbliert. Der eigenen Kreativität beim Einrichten sind keine Grenzen gesetzt. Auch wenn das Zimmer auf den ersten Blick größer als das Kinderzimmer bei den Eltern scheint, kann es durch zu viele Möbel schnell sehr viel kleiner wirken. Mit der richtigen Planung ist es aber möglich, das WG-Zimmer sowohl hervorragend für die Treffen mit Freunden als auch zum Lernen zu nutzen.

1. Ist ein Streichen des Zimmers sinnvoll?
Neutrale, weiße Wände sind nicht jedermanns Sache, obwohl sie sich gut für ein Lernzimmer eignen. Ein Streichen in einer satten Farbe kann den Raum zudem verkleinern. Besser sind helle Farben oder Tapeten mit dezenten und großen Mustern bzw. Bilder an den Wänden.



2. Welche Einrichtungsstücke brauche ich definitiv?
Ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch - diese spartanische Einrichtung ist an sich das einzige, das dringend gebraucht wird. Diese findet sich auch in den möblierten Zimmer der Wohnheime. Bücherregale, Kommoden und Hocker sind gute Ergänzungen, um neben der Lern- auch eine Wohnatmosphäre zu schaffen.

3. Wie viel sollte ich aus meinem Kinderzimmer mitnehmen?
Bei dem ersten Auszug stellt sich die Frage, welche der Sachen wirklich überflüssig sind. Die Sozialpädagogin Jaqueline Hofmann aus Chemnitz rät gegenüber der Süddeutschen Zeitung, nicht zu viel wegzuwerfen. Besonders in den ersten Monaten können sich die neuen Studenten in dem unbekannten Umfeld einsam fühlen - da ist es gut, wenn du dein Heimweh durch ein Kuscheltier oder alte Tagebüchern bekämpfen kannst.

4. Woher bekomme ich neue Möbel?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein WG-Zimmer einzurichten. Am einfachsten ist es, einige der Möbel aus deinem alten Kinderzimmer bei deinen Eltern mitzunehmen, sowie im Bekannten- und Familienkreis zu fragen, ob hier noch Einrichtungsstücke über sind. Ein Selbstbauen oder der Besuch auf dem Flohmarkt ist ebenfalls möglich. Zu guter Letzt stehen natürlich auch massig Möbelhäuser zur Verfügung, bei denen die Preisspanne von günstig bis sehr teuer reicht.

5. Welche Möbel bieten den besten Stauraum?
Massive Türen für die Schränke und Kommoden sind hilfreich, um Unordnung dahinter zu verstecken. Außerdem dienen Sitzhocker als Stauraum: hier drin kann Wäsche verstaut werden und Gäste haben zudem eine Sitzgelegenheit. Einige Sachen kannst du auch unter dem Bett lagern - hier ist es aber laut zeit.de wichtig, auf geschlossene Behälter zu achten, damit die Sachen nicht verstauben.



6. Wo lassen sich am besten Regale an den Wänden integrieren?
Mit Regalbrettern an den Wänden entsteht Stauraum. Wem dies zu zusammengewürfelt aussieht, der kann sich eine Wohnwand mit verschiedenen Teilen kaufen. Durch die Regale und Schränke ist viel Stauraum geschaffen. Wer nicht lange nach der passenden suchen möchte, kann sich im Internet nach Modellen informieren. Die Auswahl ist hier meist größer als vor Ort und durch einen Wohnwand-Kaufberater ist das passende Stück schnell gefunden.

7. Ist ein großer Schreibtisch nötig?
Die individuellen Bedürfnisse entscheiden darüber, ob ein großer oder ein kleiner Schreibtisch nötig ist. Wenn du beispielsweise die meiste Arbeit in den Seminarräumen der Uni erledigst, brauchst du zu Hause keinen großen Arbeitsplatz. Wenn du allerdings lieber in deinem Zimmer lernst, bist du mit einem Eckschreibtisch gut beraten, da er wenig Platz wegnimmt und eine große Arbeitsfläche bietet.

8. Kann ich den Schreibtisch unter mein Hochbett stellen?
Generell ist dies möglich, aber nicht zu empfehlen. Der Lichteinfall ist durch das Bett sehr schwach, dies sorgt für keine gute Lernatmosphäre. Besser ist es, den Schreibtisch an das Fenster zu stellen und dann von diesem ausgehend das restliche Zimmer einzurichten.

9. Vorhänge oder Rollos - Was kommt an die Fenster?
Vorhänge sperren das Licht aus und sorgen für ein dunkles Zimmer, obwohl nur die blendende Sonne draußen gehalten werden soll. Im Dunkeln lernt es sich zudem meist schlecht. Daher bieten sich von innen installierte Rollos eher an, die das Licht einfließen lassen.

10. Wie installiere ich am besten das Licht?
Indirektes Licht sorgt für eine optische Vergrößerung des Raums. Deckenfluter sind eine gute Möglichkeit dafür oder Wandstrahler, die die Ecken ausleuchten. Eine Dimmfunktion ist außerdem nützlich.

11. Welche Dekorationen bieten sich an?
Nicht zu viel Kleinkram - dieser wirkt schnell kitschig und lässt das Zimmer zu voll aussehen. Besser ist es, auf einige wenige Dekorationen zu setzen. Eine Zimmerpflanze beispielsweise und zwei oder drei Windlichter.

Bildquelle Abbildung gestrichene Wand: © ekostsov - Fotolia.com
Bildquelle Abbildung Wohnwand: © Andreas Mueller - Fotolia.com


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