So sorgen Studierende bei ihren Online-Gigs für mehr Sicherheit

So sorgen Studierende bei ihren Online-Gigs für mehr Sicherheit
Immer mehr Studierende arbeiten online, um sich während ihrer Studienzeit etwas dazuzuverdienen. Das hat viele praktische Vorteile, kann aber auch mit einigen Risiken einhergehen. Denn mit steigender Digitalisierung wird die Angriffsfläche für Cyberkriminelle immer größer und selbst Studierende geraten dabei zunehmend ins Visier. Guter Schutz muss aber gar nicht mal so kompliziert sein – in diesem Artikel erhältst du praktische Tipps für deine virtuelle Sicherheit.

Starke und einzigartige Passwörter verwenden



Der wohl häufigste Fehler, den man im Internet machen kann, ist ein schwaches Passwort zu setzen. Zwar verlangen so gut wie alle Dienste heutzutage eine gewisse Komplexität, doch diese lässt sich oft umgehen. Besonders wichtig: Versuche, beliebte Begriffe zu vermeiden. Das Passwort sollte hingegen lang, möglichst zufällig und immer einzigartig sein.

Moderne Passwort-Manager sind hierbei meistens die beste Option. Sie können auf Wunsch ein starkes und einzigartiges Passwort erstellen und anschließend sicher verwahren. Der Vorteil: Du musst dir nur noch das Master-Passwort merken. Es gibt viele kostenlose Lösungen und selbst Premium-Abos kosten nur ein bis zwei Euro im Monat.

Starke Passwörter sind wichtig für die online Sicherheit

Alle Konten mit 2FA zusätzlich absichern



Starke Passwörter schützen vor vielen Bedrohungen, helfen aber nicht, wenn beispielsweise eine Datenbank gehackt wurde. Denn die Kriminellen gelangen so an jedes Passwort, ganz egal wie vermeintlich komplex es ist. Deswegen ist 2FA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) schon heute eine Voraussetzung bei vielen sensiblen Anwendungen.

Du kennst das z.B. vom Online-Banking. Eine Anmeldung oder Bestätigung muss über eine andere App oder ein anderes Verfahren erfolgen. Erst dann ist ein Zugriff oder eine Überweisung möglich. 2FA sollte also grundsätzlich bei allen Konten aktiviert werden, zumal diese Methode bei allen Diensten komplett kostenlos ist.

Ein VPN auf allen Geräten installieren



Viele Gefahren im Internet sind auch auf unsichere Verbindungen zurückzuführen. Wer beispielsweise gerne in der Uni-Bibliothek arbeitet und das öffentliche WLAN nutzt, kann zum Opfer von Datendiebstahl werden. Öffentliche WLANs verfügen nämlich nicht immer über ausreichende Sicherheitsmechanismen und gelten deshalb als anfällig.

Hohen Schutz kann eine VPN-App auf dem Handy oder Laptop bieten, da sie alle Übertragungen verschlüsselt. Den besten VPN-Preis erhältst du beim Kauf eines Jahresabos – die Kosten belaufen sich dann auf wenige Euro im Monat. Das ist also selbst für Studierende eine bezahlbare Lösung, auf die man je nach Möglichkeit nicht verzichten sollte. Einige Dienste bieten sogar zusätzliche Rabatte für Studierende.

VPN verstärkt die online Sicherheit

Sicherheitsupdates nicht vernachlässigen



Betriebssysteme und Apps erhalten regelmäßige Updates, die viele Sicherheitslücken schließen und neue Funktionen bieten. So adressierte Google erst kürzlich mit einem Update drei kritische Lücken im beliebten Chrome Browser. Und selbst Apple-Produkte gelten nicht mehr als unangreifbare Bollwerke, sondern müssen mit Zero-Day-Sicherheitslücken kämpfen.

Das zeigt, wie wichtig regelmäßige Sicherheitsupdates sein können. Die gute Nachricht: Entsprechende Updates sind kostenlos, einfach zu installieren und können sogar automatisch im Hintergrund erfolgen. Für Studierende kann es aber wichtig sein, Produkte mit möglichst langem Support zu wählen, um kostspielige Neuanschaffungen zu reduzieren.

Fazit: Bereits einfache Maßnahmen bieten hohen Schutz



Wer heute während des Studiums online arbeiten und etwas hinzuverdienen möchte, darf den Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigen. Starke und einzigartige Passwörter, 2FA, eine VPN-App auf allen Geräten und regelmäßige Sicherheitsupdates bieten hohen Schutz. Die meisten dieser Maßnahmen sind kostenlos oder selbst mit kleinem Budget finanzierbar. So steht deinem nächsten erfolgreichen Online-Gig nichts mehr im Weg.

Vielen Dank für die Bilder an Mohamed_hassan, StefanCoders und TheDigitalArtist ©pixabay.com

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