Bring Farbe in dein Leben

Bring Farbe in dein Leben Farbe macht das Leben bekanntlich bunter. Gleichzeitig hat die Farbpalette aber nachgewiesenermaßen auch eine psychische Wirkung auf uns, die auf emotionaler Interpretation beruht. Die Wirkung von Farben wird im menschlichen Entwicklungsprozess gelernt und so werden die einzelnen Farbtöne mit bestimmten Signalen verbunden. Aber auch Erinnerungen und persönliche Erlebnisse können eine Rolle spielen. Grün wird so in der Regel mit Natur, Hoffnung und Beruhigung gleichgesetzt, während Rot für Leidenschaft, Liebe, Tatkraft aber auch Gefahr steht.

Unter Berücksichtigung der Farbwirkung können Farben somit idealerweise auch zur Wohnungsgestaltung genutzt werden. Jeder Raum bekommt so intuitiv eine bestimmte Atmosphäre, die mit der Raumplanung und -nutzung harmoniert und dieser entspricht. So kann das Wohlbefinden und damit auch die körperliche Gesundheit positiv beeinflusst werden. Wer wünscht sich nicht ein zu Hause, in dem man vom mitunter stressigen Unialltag entspannen und sich rund um wohlfühlen kann.

Einige wichtige Grundregeln vorweg. Auch beim Farbeinsatz gilt gerade bei Signalfarben oder grellen Tönen weniger ist mehr. Durch einen gut dosierten Einsatz kann die Farbe ihre Wirkung entfalten ohne dabei aufdringlich oder erdrückend zu wirken. Außerdem werden durch gezielte Farbakzente in Kombination mit neutralen Tönen, wie Weiß und Grau, die farbigen Wände erst richtig in Szene gesetzt.

Dies gelingt natürlich nicht nur durch das Streichen von Wänden. Natürlich können auch Tapeten oder Wohnaccessoires als Farbtupfer für einen Raum genutzt werden. Der Vorteil gerade bei Letzterem, wenn man mal Lust auf Veränderung hat, lassen sich Accessoires schnell und einfach austauschen.

Doch welche Farbe passt nun in welchen Raum und welche Farbwirkung wird damit erzielt?


Grundsätzlich gilt, dass helle Farben einen Raum optisch vergrößern können, während ihr dunkles Pendant genau das Gegenteil erzielt. Somit sollten dunkle Farben eher in großen Räumen eingesetzt werden, um hier eine gewisse Begrenzung und Geborgenheit zu erzielten.

Helle Farben wirken laut Farbpsychologin Angela Wright freundlich und einladend, somit eignen Sie sich für Räume, wie den Eingangsbereich, das Badezimmer oder auch Küche und Wohnzimmer. Die Töne Weiß, Schwarz und Grau eignen sich als Kombinationsfarben. So wird die Farbe nicht zu dominant und es ergibt sich ein optischer Ausgleich.

Ferner bieten sich Braun- oder Erdtöne für eine Wohlfühl-Atmosphäre an. Daher sind sie für Räume, in denen oft Menschen aufeinander treffen gut geeignet. Diese Farben haben eine natürliche Wirkung und schaffen Gemütlichkeit.

Schlafzimmer


Der Raum der Ruhe und des Rückzuges, dies sollte auch durch die Farbgebung positiv geschaffen werden. Hierfür eignet sich die Farbe Blau. Blautöne stehen für Entspannung, Harmonie und Ausgeglichenheit. Auch die Farbe Rosa bietet sich für das Schlafzimmer an, denn sie wirkt besänftigend und baut angestaute Aggressionen ab. Sehr ungünstig für das Schlafzimmer ist dagegen Rot, denn es wirkt anregend und aktivierend.

Wohnzimmer


Neben den vorgestellten Brauntönen ist auch die Farbe Grün hervorragend für die Gestaltung von Wohnbereichen geeignet. Grün hat eine ausgleichende Wirkung und vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Zudem weckt diese Farbe die Lust auf Neues. Im Arbeitsbereich bietet sich Grün an, weil es die Kreativität steigern kann und die geistige Tätigkeit anregt.

Arbeitszimmer


Passend für den Arbeitsbereich sind Gelbtöne. Gelb wirkt nämlich nicht nur stimmungsaufhellend und sonnig, es regt zudem die Gehirnleistung an und fördert die Konzentration. Auch auf Lerneifer und Gedächtnisleistung hat die Farbe Gelb einen stärkenden Einfluss. Gelb kann gut in Form von Akzenten in Kombination mit dunklen Farben genutzt werden.

Küche


Esszimmer und Küche sind in vielen Haushalten die Mittelpunkte des gemeinsamen Zusammenlebens. Daher sind Farben wie Rot und Orange hier gut aufgehoben. Rot wirkt dabei dynamisch und anregend während Orange für Heiterkeit und Geselligkeit steht. Orange fördert den Appetit wohingegen Violett ihn zügeln soll.

Du siehst, Farbe ist nicht gleich Farbe. Während es in Wohnzimmer und Küche eher grell zugehen kann, solltest du in Arbeits- und Schlafzimmer eher auf gedeckte Farben setzen. Berücksichtige diese Tipps, wenn du demnächst malern oder auch noch einmal rasch Tapeten wechseln willst, dann steht einem gemütlichen zu Hause nichts mehr im Weg.

Tipp: Im Magazin haben wir dir auch eine Übersicht zusammengestellt, welche Möbel du in der ersten eigenen Wohnung benötigst.

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Bildquelle: Vielen Dank an gabrielfam für das Bild (© gabrielfam/www.pixabay.de).

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