Stressfreier mit singletasking

Stressfreier mit singletasking Der Begriff Multitasking bezeichnet eigentlich die Fähigkeit eines Computers mehrere Aufgaben (Engl. tasks) gleichzeitig zu behandeln. Darum könnt ihr in Word schreiben und im Hintergrund den Virenscanner durchlaufen lassen. Aber eigentlich ist das kein "echtes" Multitasking, denn der PC unterteilt nämlich auch nur einzelne große Aufgaben in kleine Unteraufgaben die er dann abwechselnd bearbeitet.

Wir Menschen hingegen telefonieren, schreiben Notizen auf, antworten der Freundin mit Handzeichen auf ihre Fragen und drehen den Löffel im Kaffee Runde für Runde. Kann das gesund sein? Ein klares Jein! Im Grunde ist Multitasking praktisch und unverzichtbar, wie bspw. beim Auto fahren oder beim Kochen.

Zu viel Multitasking schadet aber definitiv der Gesundheit. Besonders im Lern- und Prüfungsstress hat man viel Papier zu lesen, schaut ab und an mal in den Laptop ob nicht der Thomas wieder geschrieben hat und nebenbei läuft auch noch der Fernseher. Prokrastination ist das Stichwort.

Man ist ständig auf 180, man stresst seinen Körper und auch die Qualität der zu erledigenden Aufgaben sinkt durch Flüchtigkeitsfehler. Ist ja auch logisch, man kann sich eben nicht 100%ig auf 3, 4 Dinge gleichzeitig konzentrieren. Lasst es einfach mal sein beim Essen Fernsehen zu schauen und gleichzeitig noch auf Facebook ode rbei WhatsApp mit Freunden zu schreiben. Gönnt eurem Körper Entspannung. Es geht bei einer Facebookmitteilung schließlich auch nicht um Leben und Tod!

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Einfach mal nicht erreichbar sein, Messenger aus, Handy lautlos, aus Facebook raus gehen. Schickt das nervige „bing“ und „piep“ in den Urlaub. Schaut ihr dann auf dem Desktop ins Leere und sucht das Fenster mit der Freundes-liste fällt euch erstmal auf wie sehr ihr davon eingenommen wart. Macht Platz auf eurem Holz- und digitalem Schreibtisch. Weniger ist einfach mehr – Entspannung und weniger Ablenkung. Lernt die Dinge einzeln zu genießen und ihr werdet merken, es tut euch gut.

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Kommentare

Userbild von Rubin
28. April 2010 · 08:22 Uhr
rubin
Handy & Messenger sind nicht nur ein Fortschritt in Richtung freierem Kommunizieren sondern auch ein Schritt in Richtung Kontrolle. Jederzeit an jedem Ort erreichbar zu sein hat nicht nur Vorteile.

Daher schalte ich daheim das Handy aus und bin dann über Festnetz zu erreichen. Während der Vorlesung muß man auch nicht telefonieren (!!), sowas gibts leider, SMS tippen was erst recht unhöflich gegenüber Prof oder Dozent ist, wenn man in der ersten Reihe sitzt.

Also, wie sagt Peter Lustig immer, einfach mal Abschalten.
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