Selbstmanagement im Studium: Die besten Tipps!

Selbstmanagement im Studium: Die besten Tipps!
Selbstmanagement beschreibt die Fähigkeit, unabhängig und selbstständig für die Gestaltung der eigenen persönlichen und beruflichen Entwicklung zu sorgen und ist deshalb vor allem im Studium eine wichtige Kompetenz. Hierbei bedeutet der Begriff allerdings nicht das gleiche wie Zeitmanagement, denn beim Selbstmanagement setzt du nicht bei der Zeit an, sondern bei dir selbst. Zeitmanagement kann man als eine Teilkompetenz des Selbstmanagements beschreiben, denn es geht letztendlich darum, eine Technik zu finden mit deren Hilfe du es schafft, deine eigene Arbeitsweise zu perfektionieren. Es soll dir helfen, die Arbeit und den Alltag zu organisieren.



Warum bringt dir ein gutes Selbstmanagement im Studium Vorteile?


Wenn es dir gelingt ein gutes Selbstmanagement im Studium zu entwickeln, wird dir das auf viele Weisen zu Gute kommen. Es wird dir helfen, Aufgaben effizienter zu erledigen, dich selbst besser zu motivieren und dich heil durch den Prüfungsstress zu begleiten. Dadurch kannst du Selbstbestimmtheit erlangen und Ideen & Ziele für dein zukünftiges Leben, auch außerhalb des Studiums formen. Schließlich ist es nicht gerade unbekannt, dass Menschen mit einem guten Selbstmanagement zufriedener und weniger anfällig für Krisen sind.

Hast du eine Aufgabe dann erst einmal erledigt, wird es dir mit der Kompetenz auch leichter fallen, Abstand zu diesen zu gewinnen und damit den Leistungsdruck im Studium nicht zu groß werden zu lassen. Letztendlich kannst du auch nicht alle Aufgaben perfekt bewältigen und somit hilft dir ein gutes Selbstmanagement wegen Fehlern nicht direkt langfristig die Motivation zu verlieren, sondern aus ihnen zu lernen.

Am besten eignest du dir die Fähigkeit Selbstmanagement an, indem du geeignete Methoden möglichst früh im Studium kennenlernst und bereit bist, kontinuierlich dazu zu lernen. Oft werden an den Hochschulen passende Seminare oder Workshops zu dem Thema angeboten werden. Schaue dich einfach einmal um!



Vor allem durch Corona haben viele Studenten Probleme mit ihrem Selbstmanagement


Durch die Pandemie kann es zunehmend schwer fallen, sich für Aufgaben zu motivieren. Dadurch spielt das Selbstmanagement ebenso eine immer größere Rolle. Durch Homeoffice und Homestudying fehlt es zunehmend an Struktur und man fängt nahezu automatisch mit der Prokrastination an. Schließlich hat man zu Hause noch viel mehr Sachen, die einen ablenken können, oder nicht? Umso wichtiger ist es deshalb für dich, ein gutes Selbstmanagement im Studium zu entwickeln.


Selbstmanagement im Studium richtig umsetzen - Setze dir Ziele!


Der erste Schritt für ein gutes Selbstmanagement im Studium ist es, sich Ziele zu setzen. Erkenne klar deine Aufgaben und ordne diese verschiedenen Zielen zu. Dabei ist es ebenso wichtig, Prioritäten zu setzen. Ordne deine Ziele ein, um auf einem Blick übersichtlich zu haben, welche Aufgaben eilen und welche nicht. Schließlich spielt in ein gutes Selbstmanagement im Studium auch eine Menge Psychologie hinein. Du musst lernen deine eigene Persönlichkeit zu verstehen und wissen, was dich aus welchem Grund motiviert und was wiederum nicht. Lern deine persönliche Verantwortung für die Planung und Gestaltung von Aktivitäten zu hinterfragen. Beschäftige dich weniger mit kleinteiligem Denken an einzelnen Aufgaben und stattdessen mit deinen eigenen Zukunftsperspektiven. Dies bringt dir zusätzlich positive Kraft.


Selbstmanagement lernen durch verschiedene Methoden


Keine Sorge, mit der Fähigkeit eines guten Selbstmanagements wird kein Student geboren. Es ist erlernbar und so unterschiedlich wie jeder Mensch selbst. Dir stehen viele verschiedene Methoden zur Verfügung um ein gutes Selbstmanagement zu erlernen! Am besten probierst du erst einmal alle Methoden aus, bevor du dich endgültig für eine entscheidest. Letztendlich findest du nur so heraus, welche Herangehensweise die beste für dich ist.

Eine Methode ist zum Beispiel die Pomodoro-Methode. Hier legst du einen bestimmten Zeitraum fest, beispielsweise 15 Minuten, in welchem du deine Aufgaben konzentriert und zielstrebig erledigst. Anschließend gönnst du dir eine kurze Lernpause. Das Ziel ist es, deine Aufgaben innerhalb einer festgelegten Anzahl Pomodoros zu schaffen.

Dagegen folgt die AMORE-Methode einem anderen Ansatz: Hier formulierst du deine Ziele nach einer bestimmten Art und Weise, nämlich ambitiös, motivierend, organisiert, realistisch und echt.

Neben diesen beiden gibt es natürlich noch zahlreiche weitere Methoden, die dir helfen können ein gutes Selbstmanagement im Studium zu entwickeln.



Die Doedl Methode


Besonders auf den Aspekt des Studiums zielt die „Doedl Methode“ ab – und nein, Doedl steht hierbei nicht für Dödel, sondern beschreibt 5 wesentliche Schritte des Selbstmanagements im Studium. Nämlich Durchblicken, Organisieren, Einteilen, Durchführen und Loslassen.

Im ersten Schritt, Durchblicken, ist es wichtig dir einen Überblick über deine To-Do’s zu schaffen. Dafür ordnest du am besten alle Termine, Aufgaben und Deadlines in verschiedene Kategorien ein und schreibst diese auf. Mache dir Gedanken darüber, welch Ziele du verfolgst und wie du sie nach einer persönlichen Relevanz einordnen würdest.

Danach teilst du dir deine Arbeitsschritte ein und fängst an, sie nach und nach zu erledigen. Das Abarbeiten kleinerer Teilaufgaben wird dir helfen, leichter und ohne Druck deine Liste abzuarbeiten.

Ein guter Zeitplan ist von großer Wichtigkeit, wenn es darum geht, deine Aufgaben langfristig zu bewältigen. Dafür solltest du dir deinen Biorhythmus zu Nutze machen und nach diesem entsprechend deine Lern- und Arbeitsphasen timen. Für einzelne Arbeitsschritte kannst du dir selbst Deadlines setzen, um fokussierter und zielgerichteter an diesen arbeiten zu können.

Im vierten Schritt gibt es ein wichtiges Motto: Singletasking statt Multitasking. Widme deine gesamte Aufmerksamkeit immer nur einer Sache und arbeite in Etappen. Am besten schaltest du dein Smartphone in den Lern- und Arbeitsphasen aus, um dich von jeglicher Ablenkung abzuschirmen.

Hast du diese vier Schritte überstanden, ist es wichtig im letzten Schritt deine Arbeit loszulassen. Du musst lernen, Abstand zu deinen Aufgaben zu gewinnen, wenn du sie abgeschlossen hast, um den Leistungsdruck nicht zu groß werden zu lassen und nach deinen Arbeitsphasen wohlverdient entspannen zu können.



You’re not alone – Apps die dich im Selbstmanagement im Studium unterstützen können


Im Zeitalter der Digitalisierung und einem immer größer werdenden Selbstoptimierungstrend bist du mit dem Wunsch, ein gutes Selbstmanagement zu erlernen natürlich nicht allein. So gibt es verschiedene Apps und Tools, die dich dabei unterstützen können dieses im Studium zu erlernen. Ein bekanntes Beispiel ist trello. Hier ist es dir möglich die To-Do’s einfach in deinem Handy zu erstellen. Du kannst diese nach Kategorien einordnen, um verschiedene Aufgabenfelder auseinander halten zu können und auch Privates, wie deine Einkaufsliste und andere Besorgungen managen zu können. Mit der Butler Funktion der App kannst du dich an Aufgaben erinnern und sie in deinen Kalender eintragen lassen.

Beispiele, um dich von deinem Smartphone und Instagram, Twitter und Co. während deiner Arbeitsphasen fern zu halten sind SelfControl, Offtime und Timeout. Mit Hilfe dieser Apps kannst du alles was du möchtest, was nicht für die Arbeitsphase notwendig ist für eine vorgegebene Zeit sperren lassen. Dies können entweder einzelne Apps sein, bestimmte Websites oder der gesamte Internetzugriff.

Unsere Tipps um entspannter und stressfreier durch den Alltag zu kommen auf einem Blick:


• Schaffe dir in deinen Pausen einen (körperlichen) Ausgleich
• Nutze Musik mit der du dich von zu Hause weg und ans Meer/ in die Uni/ ins Büro beamen kannst
• Gönne dir Pausen! Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne liegt durchschnittlich bei 90 Minuten
• Vermeide es deine Aufgaben aufzuschieben, wenn du sie einmal geplant hast aber plane auch nicht zu viel ein
• Führe ein Zeittagebuch um deine Produktivitätsphasen zu tracken
• Nutze Apps, die dich unterstützen
• Probiere alle Methoden aus, bevor du dich für eine entscheidest

Fazit


Ein gutes Selbstmanagement spielt vor allem im Studium eine entscheidende Rolle, um dieses möglichst produktiv und stressfrei zu überstehen. Mit diesem skill hast du nämlich am Ende noch genug Freizeit und lernst, in dieser auch richtig abzuschalten. Am besten eignest du dir die Methoden so früh wie möglich an, damit du sie direkt verinnerlichst und ganz lange etwas davon hast.

Bildnachweis: Vielen Dank An Comfreak, Free-Photos, StartupStockPhotos und analogicus@pixabay.com.

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