BAföG Reform 2022 - Diese Änderungen sind geplant

BAföG Reform 2022 - Diese Änderungen sind geplant
Nach der BAföG Erhöhung 2021 stehen nun weitere Veränderungen bevor. Mit der BAföG Reform 2022 sollen die Bedarfssätze an die Inflation und gestiegenen Mietpreise angepasst werden.

Die Zahl der Geförderten ist schon seit Jahren rückläufig, das Deutsche Studentenwerk sieht hier ein Mittelschicht-Problem. Obwohl beide Eltern arbeiten würden, können viele Familien ihre studierenden Kinder nicht unterstützen. Dennoch erhalten viele dieser Studierenden keine finanzielle Unterstützung vom Staat, da die Eltern zu viel verdienen. In Zukunft soll das BAföG elternunabhängiger werden. Geplant ist statt dem Kindergeld ein „Garantiebetrag im Rahmen der Kindergrundsicherung“, welcher direkt an die Studierende ausgezahlt wird und nicht mehr wie bisher an die Eltern.

Welche Änderungen sind im Zuge der BAföG Reform 2022 geplant?


Die Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) sieht für die BAföG Reform ab dem Wintersemester 2022/23 außerdem folgende Änderungen vor:

• Förderzeiten verlängern
• BAföG Fördersätze erhöhen
Studiengangwechsel leichter möglich machen
• Altersgrenzen anheben
• Freibeträge anheben
• Starthilfepakete für Studienanfänger in Höhe von bis zu 1.500€
• Teilzeitförderungen möglich machen
• Notfallmechanismus: in Notlagen (z.B. Pandemie) erhalten Studierende Geld
• Darlehensanteil senken

Ob und in welchem Umfang die geplanten Reformen stattfinden werden, wird sich zeigen. Wir halten dich auf dem Laufenden.

Das Studentenwerk fordert die Bundesregierung dazu auf, für die geplanten Veränderungen zusätzlich 2 Milliarden € bereitzustellen.

Außerdem neu: Mit BAföG Digital kann der BAföG-Antrag jetzt auch online erstellt und verschickt werden!


Weitere finanzielle Änderungen im Jahr 2022 – Erasmus+ erhöht


Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat Neuerungen im Erasmus+ Programm angekündigt. Die Fördersätze für Auslandsaufenthalte mit Erasmus+ sollen erhöht werden, und zwar von 450€ monatlich auf 600€ monatlich unabhängig vom Zielland. Auch sollen mehr Studierende Aufstockungsbeiträge in maximaler Höhe von 250€ erhalten können, so zum Beispiel Studierende mit einer Behinderung, mit Kindern und jetzt neu Studierende aus einem nicht-akademischen Elternhaus und erwerbstätige Studierende. Damit soll Erasmus chancengerechter gestaltet und mehr Hochschülern ein Auslandsaufenthalt ermöglicht werden.



Fazit
Die geplante BAföG Reform 2022 bietet gute Chancen für Studierende: Bei Durchsetzung bedeutet sie eine verbesserte Förderung und eine Anpassung an steigende Lebenshaltungskosten.

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