Minijob im Studium - das müsst ihr beachten

Minijob im Studium - das müsst ihr beachten
Am Ende geht es doch immer ums Geld. Studenten beherrschen die Kunst, mit wenig auszukommen. Aber ohne Einkommen geht es auch nicht. Miete, Studienliteratur, Essen, Konzerte – das alles will bezahlt werden und kostet, je nach Unistadt, mal mehr, mal weniger.

Wessen Eltern nicht wirklich reich, aber auch nicht wirklich arm sind, der weiß, dass die Ausbildungsförderung BAföG oft nicht ausreicht, um sich zu finanzieren, wenn man denn überhaupt Anspruch darauf hat. Also muss ein Job her.

68% aller Studenten arbeiten neben dem Studium


Ob nun studentische Hilfskräfte, Praktikanten, Werkstudenten oder Minijobber – Studentenjobs aller Art sind heutzutage weit verbreitet. Über 68% aller Studierenden finanzieren sich während des Studiums mit einem Job.

Die vergleichsweise geringe Zahl an BAföG-Empfängern zeigt, dass es oft auch gar nicht anders möglich ist. Eine Umfrage des Allensbach-Institutes belegt, dass 63% aller Studierenden, die einen Job haben, auf das Einkommen angewiesen sind. Berufserfahrung, Spaß oder Kontakte knüpfen sind erst mal nur in zweiter Linie wichtig.

Was muss ich als Student beim Minijob beachten?


Was gibt es nun bei einem Minijob zu beachten? Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen. Wer eine dringende Frage hat, kann auch mal auf finanzfrage.net/tag/minijobzentrale/1 vorbeischauen. Dort wird euch schnell und kompetent geholfen.

Minijob ist Minijob. Ob ihr nun kellnert, im Fahrradladen arbeitet oder Zeitungen austragt - grundsätzlich gibt es für Studenten hier keine Sonderregelungen. Eine Tätigkeit, in der ihr maximal 450€ pro Monat verdient und nicht mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet, ist offiziell ein Minijob.

Hier bildet übrigens auch die Werkstudenten-Tätigkeit keine Ausnahme. Das ist prinzipiell auch ein Minijob, nur ist hier die Nähe zu eurem Studium entscheidend. Als Werkstudent lernt ihr im besten Fall praktisch für euer Studium oder schreibt sogar eure Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit der Firma.

Was ist beim Minijob mit der Versicherung?


Doch wie verhält es sich mit der Versicherungspflicht beim Minijob? Hier die wichtigsten Fakten:

• Brutto ist gleich netto, abzüglich der Rentenversicherungspflicht (von der ihr euch aber befreien lassen könnt).

• Ein Minijob ist versicherungsfrei in der Sozialversicherung.

• Weitere Abgaben wie Krankenversicherung oder Steuern zahlt der Arbeitgeber.

• Als Minijobber habt ihr die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer: Anspruch auf Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und eine festgelegte Kündigungsfrist.

Noch ein Tipp: Wem es zeitlich wirklich nicht möglich ist, während des Studiums noch zu arbeiten – gerade in der Prüfungszeit ist das problematisch – sollte einen Ferienjob in Betracht ziehen. Mit gut bezahlter Saisonarbeit kann man ein ganzes Semester finanzieren.

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