10 Dinge, die du nach dem Studium weißt und vor dem Studium wissen solltest

10 Dinge, die du nach dem Studium weißt und vor dem Studium wissen solltest Dass man 'hinterher immer klüger ist', ist nichts Neues und auch wenig überraschend. Aber wie oft hast Du dir schon gedacht, dass du Entscheidungen anders oder besser getroffen hättest, wenn du das ein oder andere damals schon gewusst hättest? Gerade in dieser völlig neuen Uniwelt ist es schön ein paar Dinge bereits vorher zu wissen, um sie anders zu machen oder sich darauf einzustellen. Jobmensa, die größte Jobbörse für Studenten, klärt dich auf.

10 Dinge, die du vor dem Studium wissen solltest


1.) Du wirst alleine sein
In der Schule waren da Lehrer, die sich für dich interessiert haben, die deine Hausaufgaben kontrolliert oder Anwesenheit geprüft haben. Dieser Luxus ist in der Uni passé. Hier interessiert es keinen, ob du zu den Vorlesungen erscheinst oder die Klausuren packst.

Eigentlich bist du allen ziemlich egal. Diese Freiheit ist Fluch und Segen zugleich. Zwar ist es toll, so völlig eigenverantwortlich zu arbeiten, kann aber – gerade am Anfang - auch ziemlich verunsichern. Keine Sorge, Du packst das schon! Man lernt viel schneller als man glaubt, welche Infos wirklich wichtig sind und an was du auf jeden Fall denken musst. Lass dich also nicht verunsichern, es ist alles eine Frage der Übung.

2.) Der Numerus Clausus ist doch wichtig
Zu Schulzeiten ist „nächste Woche“ die längstmögliche Zeitspanne in der man plant. Erwachsene pflichten dir bei fürs Abitur zu lernen, aber du siehst gar nicht ein wozu. Es ist doch gerade alles viel spannender als die öde Vorbereitung für das Abitur. Spätestens wenn die ersten Uni-Absagen eintrudeln fängt man jedoch an zu zweifeln, ob es wirklich so cool und lässig war das Abi einfach mal so auf sich zu kommen zu lassen.

Mit einem eher mittelprächtigen Abitur trennen dich nämlich vielleicht plötzlich der NC und unzählige Wartesemester von deinem Traumstudium in deiner Traumstudienstadt. Also lieber schon VOR dem Abitur ein wenig tun, dann kannst du erheblich entspannter in dein Studium einsteigen.

3.) Jeder Topf findet seinen Deckel
Du fühlst dich oft Fehl am Platz, keiner deiner Freunde teilt so richtig deine Interessen und so langsam fragst du dich, ob du echt merkwürdig bist oder deine Freunde einfach nur langweilige Lappen sind? Mach dir keine Gedanken, es gibt mehr von deiner Sorte als du glaubst. In der Uni wirst du viele Leute treffen, die deine Interessen teilen – deshalb studiert ihr ja dasselbe. Du bist nicht merkwürdig, sondern hast einfach „deine Leute“ noch nicht gefunden.

4.) Zuhause ist es doch am Schönsten
Klar, Eltern stressen. Das ist ihre Pflicht und Lieblingsbeschäftigung. Auch im Studium werden sie dir noch erzählen, dass du nicht warm genug angezogen bist und dass du nicht so viel trinken sollst. Aber der Unterschied ist, dass du es jetzt (meistens) zu schätzen weißt.

Oft zieht man ja fürs Studium weit von Zuhause weg und verändert eine Menge in seinem Leben. Da ist es schön zu wissen, dass sich wenigstens Dinge nie ändern werden. Also bleibt entspannt, irgendwann wirst du deine Familie sehr vermissen.

5.) Lernen bleibt blöd...
Wir wollen nicht lügen, lernen für Klausuren wird die meiste Zeit lästig bleiben. Allerdings lernst du jetzt an der Uni wie du sinnvoll lernst und vorallem WARUM du überhaupt lernst. Zum einen, weil du im besten Fall einen Studiengang studierst, dass dich tatsächlich interessiert und zum anderen kannst du mittlerweile weiter in die Zukunft blicken.

So werden auch Fächer, die du nicht so toll findest, nur noch Mittel zum Zweck und sind nicht mehr grausame Foltermethoden aus der Hölle. Je besser der Abschluss, desto größer die Berufschancen, also mehr Geld, Erfolg und alles was man sich noch so wünscht. Da lohnt es sich auch mal mehr für eine Klausuren zu tun.

6.) Du hast Zeit also lass dir Zeit
Bologna-Reform, Regelstudienzeit, Bachelor, Master etc. Der ganze Leistungsdruck kann einem schon mal ganz schön die Luft zum Atmen nehmen. Dabei gibt die Regelstudienzeit nur die Zeit an, in der man sein Studium im Idealfall (also ohne Nebenjob, Party, Sozialleben etc.) schafft und wessen Leben ist schon ideal? Lass dich also nicht stressen. Die Studienzeit ist die beste Zeit deines Lebens. Lass dir die nicht von irgendwelchen Richtlinien versauen und genieße sie.

7.) Schau über deinen Tellerrand
Jede Uni bietet Seminare wie „Stressbewältigung“ oder „Selbstmanagement“ an und die Möglichkeit Vorlesungen eines anderen Studiengangs zu belegen. Nutze diese Möglichkeiten! Du kannst über deinen Tellerrand blicken und viel für dein persönliches Leben lernen. Wenn du erst mal im richtigen Studentenleben angekommen bist, wird es schwer sein, dich auf zu raffen und Module zu belegen, die du gar nicht in deinem Stundenplan brauchst, aber hinterher wirst du dir danken. Garantiert!

8.) Du darfst Fehler machen
Dein Praktikum läuft richtig mies oder das Studium macht dir überhaupt keinen Spaß mehr? Dann ändere etwas an deiner Situation. Trau dich Fehler zu machen. Sie sind kein Zeichen für Schwäche oder Dummheit, sondern fordern eine Menge Mut und Selbstreflexion und lehren dich viel über dich selbst. Es ist völlig okay seine Meinung zu ändern. Hauptsache du stehst hinter deiner Entscheidung.

9.) Es lohnt sich, sich zu spezialisieren
In der Schulzeit hast du schon genug Details gelernt, die du in deinem Berufsleben nie wieder brauchen wirst. Damit sollte es in der Studienzeit vorbei sein. Jetzt merkst du stattdessen wahrscheinlich, dass du dich schon viel früher viel stärker hättest spezialisieren können.

In deinem Germanistik-Studium bereust du vielleicht manchmal, wie viel Zeit du ins Auswendiglernen des Periodensystems gesteckt hast, anstatt ein paar wichtige Werke der Weltliteratur zu lesen. Oder du bemerkst, dass es dir eigentlich mehr genutzt hätte, in deiner Freizeit am Börsenplanspiel teilzunehmen als die Latein-Hausaufgaben zu machen. Und warum hast du nie bei der Schülerzeitung mitgearbeitet, obwohl du doch Journalist werden willst? In der heutigen Zeit gilt eine frühe Spezialisierung als ziemlich klug. Also such dir an der Uni dein Spezialgebiet und werde dort zum Crack. Denn am Ende ist es doch der wahrscheinlichste Fall, dass wir „Fachidioten“ werden.

10.) Nimm alles mit!
Es ist die beste Zeit deines Lebens! Du wirst nie wieder so flexibel, frei und verantwortungslos sein können. Trau dich neue Dinge auszuprobieren, sei waghalsig, wagemutig und unvernünftig. Versuche dein Studium ernst zu nehmen, aber vergiss dabei nicht zu leben. Du bist nur einmal jung. Nur jetzt schafft es dein Körper bis 4 Uhr morgens zu feiern und um 8 Uhr schon wieder in der Vorlesung zu sitzen und einigermaßen menschlich auszusehen. Lebe!

Und da leben ja bekanntlich teuer ist, ist es auch nicht dumm sich früh genug um einen Studentenjob zu kümmern. In der Jobbörse Jobmensa sollte der ein oder andere für dich dabei sein. Schau doch gleich mal vorbei.

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Bildquelle Titelbild: Vielen Dank an 947051 für das Bild (© 947051/www.pixabay.de).
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