Übersetzung von Dissertationen

Übersetzung von Dissertationen Eine wissenschaftliche Arbeit, ganz zu schweigen von einer Dissertation, erfordert ein gewisses Maß an sprachlichem Geschick und die überdurchschnittliche Beherrschung der deutschen Sprache. Man schreibt sie nicht „einfach so herunter“.

Eine nochmals höhere Herausforderung ist das Verfassen einer Dissertation in englischer Sprache. „Gute Englischkenntnisse“ reichen hier bei Weitem nicht aus. Korrektes, sprachlich ausgereiftes wissenschaftliches Englisch ist für einen Nichtmuttersprachler kaum umzusetzen. Die Übersetzung wissenschaftlicher Arbeiten und Fachtexte sollte man daher nicht auf die leichte Schulter nehmen oder am besten gleich von einem Profi durchführen lassen.

Internationalisierung von Studium und Forschung

Das Studium wird immer internationaler. Auslandssemester gehören dazu, Austauschstudenten gibt es an jeder Hochschule. Deutschland ist eines der beliebtesten Ziele für ausländische Studierende. Das bedeutet auch, dass die Beherrschung zumindest der englischen Sprache immer wichtiger wird. Auch internationale Forschungszusammenarbeit ist in den vergangenen Jahren bei allen Hochschulen auf der Agenda nach oben gerückt. Das beginnt bei englischsprachigen Modulangeboten und schließt den Austausch von Daten, Arbeitsergebnissen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen ein.

Ein französisches oder ein britisches Institut kann in den meisten Fällen mit einer deutschen Arbeit erst einmal wenig anfangen. Enge Zusammenarbeit erfordert aber eine gemeinsame Sprache und die ist nun mal englisch. Wer seine Forschungsergebnisse einem größeren Publikum präsentieren und auch international für Aufsehen sorgen möchte, der muss seine Forschungsergebnisse in englischer Sprache publik machen. Denn nicht nur ist Deutschland attraktiv für Wissenschaftler aus anderen Ländern, umgekehrt genießt auch die deutsche Forschung in der Fremde einen guten Ruf.

Übersetzung von Dissertationen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Man sollte sich nicht scheuen, die eigene Arbeit von einem Muttersprachler oder von eigens dafür ausgebildeten Übersetzern ins Englische übertragen zu lassen. Wer die eigenen Fähigkeiten überschätzt und es auf eigene Faust probiert, ohne ausreichend sprachkundig zu sein, der riskiert, dass die eigenen Aussagen missverstanden werden und kratzt im schlimmsten Fall am eigenen Ruf. Das ist unnötig und vermeidbar. Jeder Student lernt bereits im ersten Semester: Nicht nur der Inhalt ist entscheidend, auch Form und Ausdruck sind für das Ergebnis ausschlaggebend. Man sollte nicht zu stolz sein, sich Hilfe zu holen. Wer einmal eine Hausarbeit auf Englisch verfassen musste, der weiß, wie schwierig das selbst für Studenten ist, die ihren Lebenslauf (zu Recht!) mit „guten Englischkenntnissen“ schmücken.

Fazit: Wissenschaftliches Englisch ist nicht umgangssprachlich. Das lernt man nicht im Urlaub in New York und beim Anschauen englischsprachiger Serien. Wer sich nicht absolut sicher ist, dass er eine Dissertation oder eine Masterarbeit selbst übersetzen kann, sollte es von jemandem machen lassen, der sich damit auskennt.

Bildquelle: Vielen Dank an dogmadic für das Bild (© dogmadic/www.sxc.hu).

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