So findest du die richtige Plagiatsprüfung für deine Abschlussarbeit

So findest du die richtige Plagiatsprüfung für deine Abschlussarbeit
Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin, Annette Schavan, selbst Vladimir Putin soll gerüchteweise weite Teile seiner Dissertation abgeschrieben haben. Das solltest du auf keinen Fall nachmachen! Damit deine Arbeit auch wirklich plagiatsfrei ist, solltest du eine Plagiatsprüfung in Erwägung ziehen.

Was ist eigentlich ein Plagiat?


Ein Plagiat ist eine Verletzung des Urheberrechts und stellt im wissenschaftlichen Kontext eine „unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorenschaft“ dar (beispielhaft aus der Ordnung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis entnommen).

Das heißt im Klartext: Abschreiben, imitieren oder kopieren fremder Ideen oder Texte ohne die explizite Kennzeichnung, dass das vorliegende Material von jemand anderem verfasst wurde. Das ist der Unterschied zum Zitat, das sofort als „Fremdmaterial“ erkennbar ist und sein muss. Deswegen haben die Dozenten und Professoren eben doch recht, wenn sie auf korrekter Zitierweise bestehen. Denn ein Plagiat ist nicht immer vorsätzlich, es kann auch „grob fahrlässig“ verwendet werden.

Wie wichtig ist eine Plagiatsprüfung?


Eine Plagiatsprüfung bietet sich vor der Abgabe und speziell vor dem Drucken und Binden der Bachelorarbeit an, um sicherzugehen, dass man keine wichtigen Quellenangaben vergessen hat.



Die Plagiatsprüfung checkt deine gesamte Arbeit, um zu gewährleisten, dass der von dir verfasste Text deinem geistigen Eigentum entspricht. Dies bedeutet nicht, dass du keine fremden Quellen benutzen darfst – im Gegenteil: du sollst bei deiner Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Diplomarbeit sogar Forschungsliteratur verwenden. Aber du musst die übernommenen Passagen auch als solche kennzeichnen.

Gerade das Zitieren ist eine der häufigsten Fehler, die sich bei Studierenden einschleichen. Mit Hilfe einer Plagiatssoftware kannst du aber genau solche Fehler ausmerzen und prüfen, ob du deine verwendete Literatur richtig angegeben hast. Wenn du selbst keine Plagiatsprüfung machst, wird aber spätestens deine Universität in ihrem Bewertungsverfahren eine solche Prüfung durchführen und deine komplette Abschlussarbeit scannen. Vorsicht ist hier definitiv angebracht – deswegen solltest du vor der Abgabe so auf Nummer sicher gehen!

MERKE: Allein schon das falsche Zitieren einer Quelle gilt als Plagiat (wenn man z.B. vergisst eine Jahreszahl anzugeben) – Leichtsinnsfehler können sich schnell einschleichen und zu ernsthaften Konsequenzen führen. Im schlimmsten Fall sogar zum Nichtbestehen deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit.

Professionelle Plagiatssoftware vs. kostenfreie Plagiatsprüfung


Für den Fall, dass du eine Plagiatsprüfung durchführen möchtest, wirst du dich vermutlich im Internet nach einem passenden Anbieter umsehen. Bei der Suche wirst du relativ fix merken, dass es mehrere Anbieter gibt, u.a. auch die, die den Plagiats-Check kostenfrei anbieten. Dass Studierende gerade bei einer kostenfreien Plagiatsprüfung schwach werden, kann man keinem verübeln.

Wir zeigen dir hier jeweils die Vor- und Nachteile einer kostenlosen Plagiatsprüfung und einer professionellen Plagiatssoftware, so dass du dich einfach nur für das richtige entscheiden brauchst.

Bachelor Print Plagiatsprüfung

Vor- und Nachteile der kostenlosen Plagiatsprüfung


Bei kostenlosen Angeboten sollte man immer einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich fragen, warum diese Plagiat-Checks kostenfrei sind und welche Gefahren sie mit sich bringen. Bei unserer Recherche sind uns vor allem diese Aspekte negativ aufgefallen:

Nachteile der kostenlosen Plagiatsprüfung:

Begrenzte Wort- und Zeichenzahl: Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit wird bei einer kostenlosen Plagiatsprüfung nicht zu 100% geprüft. Der Algorithmus der kostenfreien Prüfung ist oft schlecht und prüft oftmals nur jeden dritten oder sogar vierten Satz in deiner Studienarbeit. Aus diesem Grund läufst du Gefahr, dass sich in deiner Abschlussarbeit Plagiate befinden.

HINWEIS:Maximal 500 Wörter und nur jeder 2-3 Satz wird gescannt? Das bringt bei einer wissenschaftlichen Arbeit nicht viel.

Mangelhafter Datenschutz : Die Server der kostenlosen Anbieter befinden sich meistens außerhalb Europas und stehen somit nicht unter dem Schutz der europäischen bzw. deutschen Datenschutzverordnung. Dadurch kann es passieren, dass deine Daten nicht so geschützt sind, wie sie es eigentlich sein sollten. Im schlimmsten Fall kann es sogar dazu führen, dass deine Abschlussarbeit ungefragt veröffentlicht und verbreitet wird. Dabei gibt es aber noch ein weiteres gravierendes Problem beim mangelnden Datenschutz: es gibt Anbieter, die ihre Datenbank mit deiner hochgeladenen Studienarbeit erweitern – somit befindet sich deine Abschlussarbeit im Internet und das ohne dein Einverständnis.

HINWEIS: Sensible Daten angeben und dann auch noch die Arbeit hochladen ohne zu wissen, ob diese veröffentlicht oder gespeichert werden.

Unseriöse Anbieter. Die Website sieht unseriös oder merkwürdig aus und es gibt keine Rezensionen oder Trust-Siegel? Dann lieber Finger weg!

Zusatzkosten für eine Vollversion. Damit sparst du dir weder Geld noch Nerven.

Ein Vorteil der kostenlosen Plagiatsprüfung ist natürlich, dass du dir das Geld sparen kannst. Das spricht zweifellos für sie. Aber du solltest dir dennoch dieser Gefahren bewusst sein. Alternativ kannst du dich natürlich auch für eine professionelle – aber kostenpflichtige – Plagiatsprüfung entscheiden.

Vorteile einer professionellen Plagiatssoftware


Entscheidest du dich für einen professionellen Plagiat-Check, erwarten dich diese Vorteile:

Professionelle Plagiatsprüfung: VorteileProfessionelle Plagiatssoftware: Nachteile
Deine komplette Arbeit wird durch den Plagiatfinder überprüftNicht kostenfrei (ab 14,90 €)
Bei Fragen & Problemen hast du einen kompetenten Ansprechpartner
Datensicherheit & v.a. Datenschutz wird großgeschrieben!
Ausführlicher Plagiatsreport zum Nachvollziehen deines Ergebnisses


Hier nochmal deine Vorteile auf einen Blick:

1. Im Vergleich zur Kostenlosen wird bei der professionellen Plagiatsprüfung deine komplette Studienarbeit gescannt. Genau aus diesem Grund ist der professionelle Plagiat-Scanner um einiges genauer!

2. Wenn du dich für eine professionelle Software entscheidest, hast du einen kompetenten Anbieter, der dir einen umfangreichen Service und Support bietet. So wird dir jede Frage beantwortet und geholfen, wenn du Probleme hast.

3. Bei einer professionellen Plagiatssoftware wird das Thema Datenschutz großgeschrieben. Deine Daten werden nicht öffentlich zugänglich gemacht, sodass sie auch für keine anderen Zwecke verwendet werden können.

4. Nachdem der Plagiatfinder deine Studienarbeit gescannt hat, erhältst du einen ausführlichen Plagiatsreport, in dem du alle plagiatsverdächtigen Passagen nachvollziehen kannst.

Checkliste: so findest du deinen Anbieter für die Plagiatsprüfung


Wenn du eine seriöse Plagiatsprüfung vornehmen möchtest, wird dir auffallen, dass es online einige Plagiatssoftwares gibt. Wir greifen dir unter die Arme und zeigen dir, wie unter allen Anbietern den zuverlässigsten und besten findest.

Wenn du dich auf die Suche nach einer professionellen Plagiatssoftware machst, kannst du deine Suche in zwei Schritte unterteilen.

Schritt 1


Im ersten Schritt solltest du folgende drei Aspekte untersuchen:


1. Bewertungen2. Seriösität3. Bearbeitungszeit
Prüfe die Bewertungen & Rezensionen auf den Bewertungsplattformen. Prüfe, ob das Unternehmen ein Impressum besitzt. Ein seriöser Anbieter wird auch von anderen Seiten empfohlen. Sollte die Bearbeitungszeit nur 2-3 Minuten dauern, kann man davon ausgehen, dass wohl nicht alles richtig geprüft wird.


Schritt 2


Wenn du die ersten drei Aspekte bei der Suche nach der richtigen Software abgehakt hast, gibt es noch drei weitere Faktoren bei der Suche nach deiner perfekten Plagiatsprüfung:


4. Preis 5. Daten-Speicherung6. Registrierung
Unbedingt Preise vergleichen! Der Preis ist oft an die Anzahl der Worte in deinem Dokument gekoppelt.Lese dir die AGBs durch. Nachdem deine Bachelorarbeit geprüft wurde, sollte sie auf keinem Server gespeichert werden.Eine Registrierung ist immer mit Zeit und Aufwand verbunden – aber wozu überhaupt registrieren? Dabei werden nur unnötig Daten von dir gesammelt.


Grundsätzlich gilt aber: Höre auf dein Bachgefühl – solltest du bei einem Anbieter ein ungutes Gefühl haben, dann lass die Finger davon! Bedenke, dass du hier deine Abschlussarbeit auf Plagiate überprüfen möchtest. Da ist es wichtig, dass alles Hand und Fuß hat.


Wir können dir ruhigen Gewissens die Plagiatsprüfung von BachelorPrint ans Herz legen. Hier wird jeder Aspekt bestens erfüllt oder angeboten, was sich auch in den Rezensionen der Kunden wiederspiegelt!



Bachelor Print Plagiatsprüfung

Welche Konsequenzen kann ein Plagiat für Studenten nach sich ziehen?


Doch warum ist eine Plagiatsprüfung überhaupt so wichtig? Welche Konsequenzen zieht ein Plagiat in deiner Arbeit nach sich? Was kann dem „normalen“ Studenten blühen, wenn er zum Beispiel beim Plagiat in der Hausarbeit erwischt wird? Da gibt es erst einmal keinen festgeschriebenen Strafenkatalog, letztlich ist das vom Dozenten oder Professor abhängig, von der Hochschule und natürlich auch vom Ausmaß des Abschreibens.

Die naheliegendsten Möglichkeiten: Die Arbeit wird ganz einfach als Fehlleistung oder nicht erbrachte Leistung gewertet. Setzen – sechs. Oder der Plagiator darf die Arbeit noch einmal schreiben, dieses Mal möglichst mit korrekter Verwendung von Zitaten und Fremdmaterial.

Einige Unis drohen mit der Aberkennung weiterer Prüfungsleistungen, Nichtzulassung zu Abschlussprüfungen oder gar drastischen Geldbußen. Wer dem entgehen möchte, sollte tunlichst richtig zitieren, um Fahrlässigkeit zu vermeiden. Immer mehr Hochschulen arbeiten mittlerweile auch mit spezieller Software, die Plagiate erkennen kann. Legt es also besser nicht drauf an, denn die Folgen werden die Zeitersparnis nicht wert sein.

Fazit: Letztlich ist es deine Entscheidung, ob du dich für eine kostenlose oder eine kostenpflichtige Plagiatsprüfung entscheidest. Wenn du eine kleine Studienarbeit hast, dann sollte womöglich auch einen kostenlosen PlagiatfinderPlagiatfinder ausreichen, sofern dir das Thema Datenschutz nicht so wichtig ist.

Handelt es sich bei dir aber um eine bedeutsame Abschlussarbeit, wie die Bachelorarbeit oder Dissertation, solltest du dich für eine kostenpflichtige Plagiatsprüfung entscheiden! Das Geld, das du in die Plagiatssoftware investierst, ist definitiv richtig angelegt – schließlich geht es hier um das Bestehen deiner Studienarbeit.

Bildnachweis: Vielen Dank an blackzheep©stock.adobe.com, fizkes©stock.adobe.com, Freepik©freepik.com.

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