
Gerade als Student bleibt man am Abend lange wach, feiert, zockt oder liest ein Buch. Und dann soll man am nächsten Morgen zeitig aufstehen und zur Vorlesung gehen. Klar, dass das vielen schwerfällt.
Aber keine Angst wir haben die Lösung für euch. Wenn ihr es auch so schwer habt am Morgen aufzustehen, dann haben wir fünf Tipps die euch dabei helfen. Mit diesen schafft ihr es gutgelaunt und munter aufzustehen, wenn ihr euch daranhaltet.
„Die besten Tipps, um früh gut aus dem Bett zu kommen:
1.) Der Wecker/Das Handy kommt weg vom Bett!
Man hört es ständig: Das Handy gehört nicht direkt ans Bett, aber sind wir mal ehrlich: Wir halten uns nicht daran. Dabei ist es gerade wichtig das Handy beiseite zu legen, besonders vor dem Schlafengehen.
Wie oft wollen wir vor dem Schlafen nur noch „kurz“ auf unser Handy schauen und schon fängt das scrollen an? Dabei ist es gar nicht gut für unseren Körper so unmittelbar vor dem Schlafen auf das Display zu schauen. Das blaue Licht hemmt unsere Melatonin-Produktion, welche uns beim Einschlafen hilft. Daher wird empfohlen, dass Handy mindestens 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen beiseite zu legen. Somit habt ihr bessere Chancen ruhig einzuschlafen und morgens gut gelaunt aufzustehen.
Um früh noch besser aus dem Bett zu kommen raten wir euch euer Smartphone nicht direkt auf euren Nachttisch zu legen. Legt es soweit von eurem Bett entfernt hin, dass ihr am Morgen aufstehen müsst um den Wecker auszuschalten. Wenn ihr das nicht tun wollt könnt ihr euch auch eine App runterladen die euren Schlaf aufnimmt und zum richtigen Zeitpunkt weckt. Es gibt verschiedene Schlafphasen, Leicht,- Tief- und REM-Schlaf. In der REM und Tiefschlafphase fällt es uns besonders schwer aufzuwachen. Die App trackt euren Schlaf und weckt euch auf, während ihr gerade in der Leichtschlafphase seid.
2.) Licht, frische Luft und kaltes Wasser!
Wenn ihr am Morgen aufwacht, dreht euch nicht im Bett um und schlaft einfach weiter. Macht stattdessen das Licht an und öffnet das Fenster. Frische Luft und Helligkeit helfen beim wach werden und ihr lauft nicht Gefahr wieder einzuschlafen.
Falls euch das nicht hilft könnt ihr euch auch kaltes Wasser ins Gesicht spritzen oder für die ganz harten gleich eine kalte Dusche nehmen. Durch die Kälte wird euer Kreislauf angekurbelt und euere Herzfrequenz steigt, was euch hellwach macht.

3.) Ich will aber noch nicht aufstehen!
Fällt es euch schwer aufzustehen, weil euer Bett so kuschelig weich und warm ist? Dann legt euch in die Nähe des Bettes einen weichen Morgenmantel oder etwas Ähnliches. So müsst ihr zwar auf die Horizontale verzichten, nicht aber auf das weiche Gefühl und die Wärme.
Wenn ihr am Abend vor dem Schlafengehen schon eure Klamotten für den nächsten Tag bereit legt müsst ihr euch morgens darüber keine Gedanken machen. So könnt ihr entspannter in den Tag starten und habt keine Probleme damit aufzustehen.

4.) Trinken!
Das mag zwar banal klingen, aber trinken hilft wirklich. Während wir Schlafen verliert unser Körper bis zu einem halben Liter an Flüssigkeit! Wenn wir nach dem Wachwerden ein Glas lauwarmes Wasser trinken, gleichen wir dieses Defizit aus. Außerdem aktivieren wir damit auch unser Gehirn und bringen unseren Stoffwechsel, unsere Verdauung und Nierenaktivität in Schwung. All dies hilft uns am Morgen besser aus dem Bett zu kommen.
5.) Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
Nur 5 Minuten Sport am Morgen bringen euren Kreislauf in Bewegung. Ein paar Liegestütze, Sit-ups oder andere Sportübungen neben dem Bett helfen euch am Morgen schneller in Schwung zu kommen. Eure Durchblutung wird angekurbelt und es gibt auch weitere Vorteile. Wenn man das täglich macht, kommt man früh nicht nur leichter aus dem Bett, sondern wird auch körperlich und geistig fitter!
Da ihr hoffentlich alle wach seid und rechtzeitig an der Uni oder bei der Arbeit angekommen seid, bleibt uns noch etwas Zeit zum Klagen. Ja, frühes Aufstehen ist lästig. Ja, es fällt uns schwer, unser gemütliches Bett zu verlassen. Nein, das wird sich auch nicht ändern. Was sich jedoch verbessert, ist unsere Morgenroutine. In den ersten Tagen oder Wochen wird es noch schwierig sein, früh aufzustehen, aber danach gewöhnt sich unsere innere Uhr daran und es wird uns zunehmend leichter fallen. Somit brauchen wir auch keine Ausreden mehr fürs zu spät kommen, da wir früh nun endlich aus den Federn kommen. Selbstverständlich wäre zeitiger ins Bett gehen auch eine tolle Option, aber wer will sich schon daranhalten?
Vielen Dank für die Bilder an Husam El Haq, Solving Healthcare, S L (©unsplash.com)
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