Kaffee, Tee, Energy Drinks: was steigert die Konzentrationsfähigkeit?

Kaffee, Tee, Energy Drinks: was steigert die Konzentrationsfähigkeit? Gerade die Studiengänge Jura, Ingenieurwissenschaften sowie dieMINT-Fächer verlangen durchgehend Höchstleistungen von den Studenten, mit verheerenden Auswirkungen.

Trotz guter Arbeitsmarktchancen bricht laut der aktuellen Studie des DZHW (Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung) etwa jeder 4. Student sein Bachelor-Studium ab, 40% wechseln im Laufe des Studiums den Fachbereich und nur knapp die Hälfte schafft es in den technischen Studiengängen überhaupt bis zum Abschluss.

Kein Wunder, dass sich die meisten Studenten höhere Leistungsfähigkeit durch eine bessere Lernstrategie oder durch Zuhilfenahme von Kaffee, Energy Drinks oder Tee erhoffen.

Doch welches dieser Getränke hilft letztlich wirklich dabei, die eigene Leistungskurve positiv zu beeinflussen und worauf sollte ich beim Konsum dringend achten? Wir haben die wichtigsten Fakten für dich zusammengetragen. Ein Wort vorweg: wie in vielen Dingen im Leben gilt auch hier: das Maß entscheidet über die Wirkung.

Kaffee als Lernhilfe


Für die meisten Studenten gehört literweise Kaffee in der Prüfungszeit einfach dazu, schließlich ist bekannt, dass das darin enthaltene Koffein (welches in der Kaffeepflanze selbst übrigens als Insektengift wirkt) unsere Gefäße erweitert, wodurch mehr Blut ins Gehirn fließen kann, und somit deine Konzentrationsfähigkeit erhöht wird.

Dies sorgt in Kombination mit der erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin für einen Aufputscheffekt. Wichtig beim Kaffeegenuss ist jedoch das Maß. Denn schon ab 3-4 Tassen pro Tag können sich die gewünschten positiven Effekte genau ins Gegenteilverkehren und zu Nervosität, geringerer Konzentrationsfähigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und sogar zu einer Abhängigkeit führen.

Daher solltest du vor dem gemäßigten Kaffeegenuss möglichst etwas essen und diesen generell eher auf den Vormittag beschränken. Zudem empfiehlt es sich, den Kaffee pur, also ohne Zucker zu trinken.

Sofern eure Kaffee- bzw. Kaffeekapselmaschine, wie die von Dolce Gusto, es ermöglicht, solltest du darüber hinaus häufiger mal den Kaffee gegen einen Espresso tauschen, denn dieser gibt dem Körper aufgrund des geringeren Koffeingehalts keinen ganz so starken Kick wie der übliche Kaffee. In einer Tasse Kaffee (150 ml) sind zwischen 40-120 mg Koffein enthalten, wohingegen eine Tasse Espresso (30 ml) nur mit einem Koffeingehalt von ca. 40 mg zu Buche schlägt.

Wirken Energy Drinks leistungsfördernd?


Auch Energy Drinks erfreuen sich bei Studenten nicht nur als Mixgetränk auf Partys großer Beliebtheit. Auch in der Klausurenphase greifen viele zum schnellen Energieschub. Ähnlich wie beim Kaffee enthält eine 250 ml Dose Energy etwa 80 mg Koffein (maximal ist ein Koffeingehalt von 320mg/l laut Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung zulässig), was eine ordentliche Aufputschwirkung erzielt. Hinzu kommt ein beachtlicher Zuckergehalt, der ebenfalls als Energielieferant kurzfristig zu einer Leistungssteigerung führen kann.

Übertreiben solltest du es mitRed Bull, Monster Energy Drink oder 28 Black Energy Drink Açaí jedochnicht, da es auch hier bei übermäßigem Genuss zu Nebenwirkungen wie Unruhe, Nervosität, Übel¬keit, Schlaflosig¬keit und Herz¬rasen kommen kann.

Eine gute Alternative zu Kaffee und Energy Drinks: Grüner und Schwarzer Tee


Eine gute Alternative als Wachmacher ist Grüner und Schwarzer Tee. Das darin enthaltene Tein ist im Gegensatz zum artverwandten Koffein vom Kaffee verträglicher und erhöht je nach Ziehzeit deine Konzentrationsfähigkeit oder beruhigt mild.

In einer Tasse Schwarzem Tee (300 ml) sind etwa 40-80 mg Koffein enthalten. Wer vor den Klausuren noch eine intensive Lernphase einlegen möchte, sollte daher darauf achten, den Tee maximal 4 Minuten ziehen zu lassen. Darüber hinaus ist Grüner Tee sehr gesund: er senkt die Cholesterinwerte und den Blutdruck und stärkt das Immunsystem.

Generell eignen sich alle oben beschriebenen Mittel sehr gut. um kurzfristig die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ein zu intensiver Genuss kann jedoch zu zahlreichen Nebenwirkungen führen. Daher solltest du in einer länger anhaltenden Prüfungsperiode besser für ausreichend Schlaf und Entspannungsphasen sorgen, dich ausreichend an der frischen Luft bewegen und dich gesund ernähren.

Gegen die Nervosität vor der Prüfung empfehlen sich zudem altbekannte Hausmittel gegen Prüfungsangst wie Baldrian, Johanniskraut oder Hopfenzapfen.

Bildquelle: Vielen Dank an Bernd Kasper für das Bild (© Bernd Kasper / pixelio.de).


Diese Artikel könnten dich auch interessieren:
Beste Lernzeit: Wann kann man am besten lernen?
Wie dir Musik beim Lernen helfen kann
Kostenloses Gehirnjogging für mehr Erfolg beim Lernen im Studium
Schnelle Lerntipps für die Prüfungsphase
10 Tipps zum Last Minute Lernen im Studium
Techniken und Tipps zum Auswendiglernen
Erfolgreiche Lernstrategien im Studium
Lernen mit Karteikarten
Artikel weiterempfehlen:
Weitere Artikel zum Thema Lerntipps anschauen

Kommentare

Deine Meinung ist gefragt.
Um einen Kommentar abzugeben, bitte "Einloggen" oder "neu anmelden".
Meine Studiengangseite
Bitte einloggen oder neu anmelden. Uniturm.de ist völlig kostenlos!
instagram facebook twitter

Follow us

Letzter Download
Kap2 (Bedeutung und Zi...

vor 13 Minuten
von dave223
points_prizes hochladen und absahnen
User online: 79