Ausgleich zum Studienalltag

Ausgleich zum Studienalltag
Der Frühling kommt so langsam in Schwung und mit dem neuen Semester sieht man wieder die ersten Biertrinker, Sportler und den weißen Grillrauch im Park. Das Leben erscheint irgendwie quirlig und plötzlich kommt dieses Gefühl – oder eher der Wunsch – auf, selbst eine schöne Freizeit fernab der Uni zu haben. Das Problem: auf einmal findet man sich vor schier unbegrenzten Möglichkeiten. Endlich einmal ins angesagte Museum, einen Tenniskurs machen oder doch lieber einfach entspannt im Park liegen?

Das Thema Freizeitgestaltung drängt sich einem während des Studiums geradezu auf: Selten hat man im Leben so viel freie Zeit, wie in den Jahren des Studiums. Zwar mag sich die Freizeit von Studiengang zu Studiengang unterscheiden, jedoch sollte dir selbst im zeitaufwendigsten Fach Freiraum für dich selbst bleiben. Damit die Wahl für dich nicht zur Qual wird, haben wir dir hier einige Anregungen zusammengestellt, die dich vielleicht inspirieren, neben dem Studium Spaß zu haben.

Eine Frage des Geldes


So unterschiedlich die möglichen Aktivitäten neben der Uni sind, so unterschiedlich sind auch die damit verbundenen Kosten. Klar, Studierende müssen meistens aufs Geld schauen und umso besser ist es, dass die meisten Beschäftigungen nichts kosten. Jedes Wochenende einen Kurztrip nach Amsterdam machen, dürfte für die meisten Studierenden genauso wenig drin sein, wie extrem teure Mitgliedschaften und Hobbys. Im Folgenden werden wir dir nur kostenlose als auch kostengünstige Ideen für deinen Ausgleich zum Studium vorstellen.

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1. Mach bei Uni Sport mit


Fast jede Hochschule bietet im Rahmen von Uni Sport günstige Angebote in den verschiedensten Sportarten an. Ob Anfänger-, Fortgeschrittenen- oder Expertenkurs, das Angebot ist meist sehr groß und bietet für jeden Geschmack etwas. Du interessierst dich schon längere Zeit für Tauchen, modernen Tanz oder Frisbee, hast Lust dich mal im Fußball auszuprobieren oder die Grundkenntnisse im Tischtennis zu lernen? Dann informiere dich am besten gleich auf den Uni Sport Seiten deiner Hochschule, um einen tollen Ausgleich zum Studienalltag zu finden.

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2. Erkunde deine Stadt


Du bist noch neu in der Stadt oder hast das Gefühl, selbst nach Jahren nur dieselben Ecken vor deiner Haustüre und den Weg zur Uni oder Arbeit zu kennen? Was auf den ersten Blick unspektakulär klingen mag, kann am Ende ein wahrer Augenöffner sein: Nutze einmal deine freie Zeit von der Uni um deine Heimatstadt richtig kennenzulernen. Egal ob mit dem Bus, dem Rad oder zu Fuß, gehe einfach vor die Tür und folge immer der Nase. Wähle dabei bewusst unbekannte Wege und Gegenden, in denen du noch nie so richtig warst und du wirst sehen, wie viel Neues es zu entdecken gibt.

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3. Spiele eine Runde Wikingerschach im Park


Mittlerweile neben Frisbee und Bierball der studentische Klassiker im Park: Kubb bzw. Wikingerschach. Gespielt in zwei Teams mit bis zu 6 Personen, geht es darum, mittels runder Holzstäbe die gegnerischen Figuren umzuwerfen. Geworfen werden darf dabei nur von unten und das Team, welches nach dem Eliminieren aller gegnerischen Figuren als erstes die in der Mitte stehende Königsfigur trifft, hat das Spiel gewonnen. Macht garantiert immer Spaß und ist auch in größeren Gruppen gut spielbar. Noch etwas anspruchsvoller ist das Spiel Mölkky.

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4. Gehe ins Museum


Vor allem für regnerische Tage, oder wenn dir der Sinn nach Kultur steht: Der Gang ins Museum kann überraschend belebend sein und macht vor allem dann Spaß, wenn du mit der richtigen Einstellung herangehst.

Zugegeben, das Museumserlebnis hängt definitiv von Qualität und Auswahl ab, jedoch können selbst die unscheinbarsten Kleinmuseen à la „Zwiebelmuseum in irgendeiner Hintergasse“ Spaß machen. Gebe dir dafür im Vorhinein ein nicht zu ausgedehntes Zeitlimit, welches du nicht überschreiten darfst und versuche innerhalb dieser Zeit so viele wertvolle Informationen aufzunehmen, wie es geht. Oder du sagst dir, dass dich das Thema zwar nicht interessiert, du aber trotzdem versuchen möchtest etwas zu lernen. So oder so, in den allerwenigsten Fällen bereut man den Gang ins Museum letztendlich.

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5. Spiele Spikeball mit Freunden


Spikeball gilt als der Trendsport der letzten Jahre. Zwei Teams mit zwei Personen, in der Mitte ein rundes trampolinartiges Netz und ein Gummiball. Es geht darum, den Ball so auf das Netz zu spielen, dass es dem gegnerischen Team möglichst schwerfällt, den Ball zu erwischen und wiederrum auf das Netz zurückzuspielen. Dabei hat jedes Team bis zu drei Ballkontakte, die aber jeweils abwechselnd geschehen müssen. Heraus kommt ein schnelles, lebhaftes und äußerst spaßiges Erlebnis.

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6. Fahre Kanu oder Kajak


Nur bei ausreichender Wassermenge machbar, aber garantiert wohltuend: Eine Fahrt mit dem Kajak oder zusammen mit Bekannten im Kanu macht immer Spaß und verlangt dem Körper neben dem langen Herumsitzen im Studium endlich einmal wieder etwas ab. Fast in jeder Stadt mit Fluss oder Seeanbindung gibt es Kajak- und Kanuleihstationen, bei denen du alles Nötige für deinen Wasserausflug bekommst.

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7. Koche mit Freunden und Bekannten


Besonders wenn Kochen nicht zu deinen Leidenschaften zählt und du das tägliche Einkaufen, Zubereiten und (Nicht-)Genießen deiner Ergebnisse eher als lästig empfindest, lohnt sich das gemeinsame Kochen. Nicht nur mit den engsten Freunden, auch und vor allem mit Menschen, die du noch nicht allzu gut kennst und dies gerne ändern würdest.

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8. Gehe Bouldern


Bouldern boomt: Überall sprießen die Hallen aus em Boden. Außer den Schuhen, die man sich dort leihen kann, brauchst du nicht viel mehr. Ideal also für eine schnelle Runde nach der Uni. Der Sport zeichnet sich durch Konzentration, Risiko und gezielte Muskelanspannung aus, was ihn zur gelungenen Abwechslung vom Studium macht. Besonders die Motivation besser zu werden, weiter nach oben klettern zu können und schwierigere Passagen zu meistern, stachelt einen an.

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9. Oder mache einfach mal nichts


Klingt leichter, als gesagt. Und ist nötiger, als man vielleicht denkt. Vor allen als Ausgleich zu stressigen Klausuren, nicht enden wollenden Prüfungsvorbereitungen oder anstrengenden Vorlesungen im Studium tut es einfach mal gut, nichts zu machen. Soll heißen: rumliegen, aufs Handy gucken, Serie streamen, faulenzen, im Internet surfen. Bietet sich vor allem an, wenn du das Gefühl hast, das Studium oder deine Arbeit wächst dir über den Kopf.

Verliere nicht den Überblick


Versuche ein gutes Gleichgewicht zu deinem Alltag im Studium zu finden. Denn das ist mindestens genauso wichtig wie das Studium selbst. Fokussierst du dich zu sehr auf nur eine Sache, tut das in den wenigsten Fällen gut und wirkt sich eher kontraproduktiv aus. Dass der Ausgleich besonders bei zeitintensiven Fächern wie Medizin, Jura oder Maschinenbau oftmals unter den Tisch fällt, ist schade, da, wie es so schön heißt, die Zeit des Studiums die freieste Zeit des Lebens ist.

Bildquelle: Vielen Dank an ayindeabdulmajeed44, Efraimstochter, Pexels, AllgyerDaniel, geralt, modi74, nikolaus_bader, HeungSoon, HebiFot, Hans für die Bilder (©www.pixabay.com).

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von marine7
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