Das perfekte Handout

Das perfekte Handout Referate sind mittlerweile fester Bestandteil des Studiums. Das sorgt bei vielen eher für Überforderung als für Freude. Den Weg zu einem perfekten Referat haben wir dir bereits gezeigt. Nun helfen wir dir dabei, dein Handout auf Vordermann zu bringen!

Welche Funktion hat das Handout?

Bevor du dein Handout verfasst, solltest du dir immer vor Augen führen, welchen Zweck das Paper hat. Klar: Es begleitet den Vortrag. Aber viel wichtiger: Es dient der Orientierung deiner Zuhörer. Sie können deiner freien Rede so besser folgen, eigene Notizen machen und behalten das, was du erzählst, leichter. Außerdem unterstützt das Handout die Nachbereitung deines Vortrages. All diese Funktionen solltest du im Hinterkopf haben, wenn du dich an das Handout setzt. Stell dir die simple Frage: Was würde mir dabei helfen, einem Vortrag besser folgen zu können?

Aufbau von einem Handout


Kopf
Wie in jeden offiziellen Brief, gehört auch auf ein Handout ein sogenannter „Kopf“. Konkret heißt das, dass du die Universität und Fakultät, das Institut und den Dozenten nennst. Achtung: Denke daran, den vollständigen Namen deines Dozenten zu nennen! Hat er einen Professorentitel? Dann musst du diesen aufführen. Sinnvoll ist auch, wenn du den Namen deines Seminars aufführst. Mit auf’s Handout muss ebenfalls das aktuelle Semester (z.B. Wintersemester 2013/2014), das Datum und natürlich dein Name.

Thema
So banal es klingt, vergessen werden darf es trotzdem nicht: Dein Referatsthema muss mit aufs Handout! Am besten sollte es optisch hervorgehoben werden, zum Beispiel mit Fettdruck oder Unterstrich.

Inhalt
Grundsätzlich solltest du nur die wichtigsten Aspekte deines Vortrages ins Handout aufnehmen. Denk daran, dass deine Kommilitonen nicht nur dir zuhören müssen, sondern auch gleichzeitig mitschreiben und das Vorgetragene nachvollziehen möchten. Deswegen ist Übersichtlichkeit und Kürze das A und O vom Handout.

Nutze keine ausschweifende Sätze, um einen Themenkomplex zusammen zu fassen, sondern, wo möglich, Stichpunkte. Diese kannst du durch Spiegelstriche unterteilen. Halte dich in jedem Fall mit den Informationen auf deinem Handout an die Reihenfolge, in der du auch deinen Vortrag hältst. Sonst sorgst du nur für Verwirrung bei deinen Zuhörern.

Außerdem solltest du den Inhalt auf deinem Handout in verschiedene Themenblöcke unterteilen und diese optisch kennzeichnen (durch eine entsprechend fett gedruckte Überschrift etc.). Auch das dient der Übersichtlichkeit und damit der Orientierung deiner Mitstudenten! Ein Tipp: Wenn du schwierige Begriffe oder Fremdwörter in deinem Vortrag benutzt, definiere sie am besten auf dem Handout in dem jeweils passenden Themenblock.

Quellenangaben
An den Schluss deines Handouts gehört eine Auflistung der Quellen, die du genutzt hast. Literaturangaben (samt Buchtitel, Erscheinungsjahr und Seitenzahl) werden alphabethisch nach dem Nachnamen des Autors geordnet und aufgelistet. Wenn du Quellen aus dem Internet benutzt hast, musst du neben der Internetadresse zudem auch das Datum deines letzten Abrufes der Seite angeben.

Umfang eines Handouts

Wie wir oben schon beschrieben haben, sollte das Handout nur so ausführlich wie nötig sein! Das heißt, bestenfalls verteilst du nicht zehn Blätter an deine Zuhörer. Passt dein Handout nicht auf eine DNA4-Seite (beidseitig bedruckt), musst du die Seiten nummerieren und das Handout unbedingt tackern. Nur so verhinderst du, dass während deines Vortrages einzelne Blätter fliegen gehen. Wenn der Platz es dir erlaubt, kannst du den vom System bereits vor eingestellten Rand etwas vergrößern. So haben deine Zuhörer mehr Raum für Notizen.

Graphische Elemente im Handout


Natürlich ist es auch möglich, Tabellen, Bilder, Karten oder ähnliches in ein Handout aufzunehmen. Dies kannst du machen, wenn du eine bestimmte Information bildlich verdeutlichen möchtest. Denk aber daran, dass Bilder deine Zuhörer auch ablenken können und dass Graphiken viel Platz wegnehmen. Deswegen prüfe vorher, ob die Graphik tatsächlich den Nutzen der Verdeutlichung einer Aussage erfüllen, oder ob sie nur schön aussehen und ablenken.

Fazit: Gar nicht so schwer, oder? Wenn du unsere Tipps beachtest, hinterlässt dein Handout bestimmt einen guten Eindruck. Viel wichtiger aber noch: Deine Zuhörer können das, was du sagst, leichter behalten.


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