Tipps zum Vokabeln lernen - so geht's richtig

Tipps zum Vokabeln lernen - so geht's richtig

Vokabeln und Definitionen lernen


Sprachkenntnisse machen sich nicht nur im Urlaub gut, sondern sind auch ein wichtiger Karrierefaktor. Gerade Englisch wird als Weltsprache Nummer 1 mittlerweile in nahezu allen Branchen vorausgesetzt und auch immer häufiger in Assessment Center Tests geprüft.

Das Problem: bei Nichtgebrauch vergessen wir relativ schnell die damals zu Schulzeiten eifrig eingepaukten Vokabeln. Um dem vorzubeugen, bieten fast alle Hochschulen entsprechende Fremdsprachenkurse an, mit denen man für wenig Geld sein Englisch, Spanisch, Französisch oder Chinesisch auffrischen kann.

Alternativ bietet sich auch ein Fernstudium an. Die Vorteile liegen hier vor allem darin, dass du dir die Lernzeiten flexibel einteilen kannst und örtlich nicht gebunden bist.

Nichtsdestotrotz bleibt natürlich –egal ob in Schule, Studium oder bei einem Fernkurs- das leidige Thema Vokabeln lernen. Damit du dir künftig schnell die Fremdwörter einprägen kannst, haben wir dir hier einige hilfreiche Tipps für das Vokabeln lernen zusammengefasst.

Darüber hinaus zeigen wir dir auch verschiedene Techniken zum Auswendig lernen. Wir haben uns bei den Beispielen auf die englische Sprache bezogen, du kannst die Tipps aber natürlich auch auf andere Fremdsprachen anwenden.

Vokabeln immer im Zusammenhang lernen


Soll heißen, dass du dir nicht mehr die Vokabeln einzeln einprägst, sondern sie direkt im jeweiligen grammatikalischen Zusammenhang paukst. So lernst du neben den Fremdwörtern und deren verschiedenen Bedeutungen auch gleich die Syntax und Grammatik mit.

Das Verb „run“ kann beispielsweise u.a. laufen, starten, führen, ausgehen oder fließen meinen. Um dir die verschiedenen Bedeutungen zu merken, lernst du demzufolge Sätze wie „You’re not going to run away“, “Time is running out, and we‘ll win the game“ oder „So I ran this experiment recently for the university.”

Vokabeln nach Themengebieten einprägen

Diese Methode sollte definitiv noch aus der Schule bekannt sein. Du lernst dabei alle Vokabeln aus dem gleichen Themenbereich zusammen, z.B. beim Thema „Studium“: university, study, subsidiary subject, lecture, supplementary studies, statistics, engineering, machine construction, arts etc.

Der Vorteil: dein Gehirn verknüpft automatisch das Erlernte, so dass du dir eine Art Wissensspeicher anlegst.

Eselsbrücken bilden


Eselsbrücken funktionieren nicht nur gut bei Geschichts-Merkzahlen, sondern sind auch beim Vokabellernen eine gute Unterstützung.

Beliebte Beispiele wären etwa: „Sometimes , always, never und just, stets nur vor das Zeitwort passt“, „Choose, chooses an o -lose, loses an o“ oder „Yesterday, ago und last, erfordern stets das simple past“.

Lernen mit Karteikarten


Eine gute Möglichkeit um Vokabeln langfristig zu behalten, ist auch das Lernen mit Karteikarten.

Hierfür kannst du auch die Kastenmethode nutzen, mit der du deine Fortschritte täglich selbst überprüfen und etwaige Schwachstellen effektiv angehen kannst.

Statt Karteikasten hängen manche auch überall in der Wohnung kleine Zettel auf, um die Vokabeln stets präsent zu haben.

Egal, welche Methode du wählst: effektiv sind sie auf jeden Fall, denn wie sagt auch das Sprichwort so schön: Wiederholung ist die Mutter der Weisheit.

Von Muttersprachlern lernen


Es ist wahrscheinlich die erfolgversprechendste Methode überhaupt, wenn du die Möglichkeit hast, dich mit einem Muttersprachler auf der Sprache zu unterhalten.

Der Vorteil ist hier, dass es nicht nur Spaß macht, sondern du auch direkt Feedback von deinem Sprachpartner bekommst und so stetig deine Fremdsprachenkenntnisse verbesserst.

Weitere hilfreiche Methoden sind, Bücher in der Originalsprache zu lesen, fremdsprachige Filme zu schauen oder auch einfach nur deine englischen Lieblingssongs zu übersetzen.

So ist das Vokabeln lernen erfolgreich


Wenn man so gar keine Lernfortschritte beim Vokabellernen sichtbar werden, führt das zu Lernfrust und Unmotiviertheit. Daher sollte man, bevor es ans Vokabellernen geht, herausfinden, warum man eigentlich die Vokabeln lernen möchte.

Hat man ein Ziel vor Augen, gestaltet sich das Lernen viel effektiver. Wer beispielsweise Englisch lernt, um im nächsten Vertriebsmeeting mitreden zu können oder in Frankreich seine große Liebe gefunden hat und aus diesem Grund Französisch lernen möchte, geht wahrscheinlich mit einer ganz anderen Motivation an das Lernen, als diejenigen, denen das Vokabellernen aufgezwungen wird.

Auch ist es ratsam, sich beim Vokabellernen auf eine bestimmte Lernmethode zu fixieren. Da jeder Mensch anders lernt, ist es wichtig herauszufinden, welche Lernmethode am besten zu einen passt.

Wenn die Freundin am besten mit Karteikarten lernt, heißt das noch lange nicht, dass dies auch die richtige Lernmethode für dich ist. Ob du nun die Vokabeln am besten mit Bildern, Songtexten oder Eselsbrücken einprägst, musst du für dich selbst herausfinden und dann sollte dem Vokabellernen auch nichts mehr im Weg stehen.

Fazit: Use it or lose it – bei Fremdsprachen ist Ausdauer gefragt. Es lohnt sich am Ball zu bleiben, denn gerade im Hinblick auf deine berufliche Karriere werden sich deine Bemühungen auszahlen.

Bildquelle: Vielen Dank an dantesz für das Bild (© dantesz / www.sxc.hu).

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