Die besten Tipps für Klausuren im Studium

Die besten Tipps für Klausuren im Studium Der Tag der Klausur ist da. Zuvor hast du dich wochenlang auf die bevorstehende Prüfung vorbereitet: Karteikarten geschrieben, verschiedenste Lernstrategien angewandt und dir unzählige Lernvideos zu allen relevanten Themen angeschaut. Nun geht’s ans Eingemachte! Damit sich dein Lernaufwand auszahlt und du dich selbst mit einer möglichst guten Note belohnen kannst, solltest du dir die folgenden Klausurtipps einmal durchlesen und verinnerlichen.

Klausurentipps Vorbereitung

Tipps für Klausuren im Studium #1: Führe eine Orga-Checkliste


Klar, am Tag der Klausur zählt in erster Linie dein theoretisches Wissen. Dieses hast du dir in unzähligen Stunden der Büffelei mühsam eingebläut und willst/musst es jetzt zu Papier bringen. Ein Alptraum wäre es, jetzt noch vor oder während der Klausur an einer Lappalie zu scheitern und gar nicht erst die Gelegenheit zu bekommen, die Früchte deiner Vorbereitung zu ernten.

Damit dir das nicht passiert, hat sich die Orga-Checkliste als einer der wichtigsten Tipps für die Uni Prüfungen bewährt. Wenn du sie aufschreibst und am Abend oder spätestens am Morgen vor der Prüfung Stück für Stück abhakst, minimierst du das Risiko, irgendetwas zu vergessen.

Deine Checkliste muss alle organisatorisch relevanten Themen beinhalten. Das könnten sein:

• Wann beginnt die Prüfung?
• In welchem Raum findet sie statt?
• Wie lange dauert sie?
• Wie viel Zeit benötige ich für die Anfahrt?
• Welche Hilfsmittel sind zugelassen?
• Habe ich genug Stifte und Zeichenmaterial eingepackt?
• Habe ich den Studentenausweis dabei?
• Was nehme ich an Essen und Trinken mit?

Je nach Situation und Prüfungsfach kannst du noch weitere Punkte anfügen oder einige weglassen. Grundsätzlich gilt aber: Lieber zu viel Vorbereitung als zu wenig!

Tipps für Klausuren im Studium #2: Sei frühzeitig vor Ort


Klingt banal – ist es aber nicht. Oft wird ein Prüfungssaal nach Beginn der Klausur geschlossen. Zuspätkommer haben dann das Nachsehen! Das Worst-Case-Szenario muss aber gar nicht erst eintreten: Wenn du erst kurz vor knapp erscheinst, musst du auf den letzten Drücker einen Platz suchen und diesen einrichten. Wahrscheinlich wirst du nur unnötig nervös.

Deshalb empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Ort zu sein – am besten 20-30 Minuten vor Prüfungsstart. Planst du deine Anreise dementsprechend, hast du -solltest du deine Straßenbahn aus irgendwelchen Gründen nicht erwischen- noch genug Pufferzeit, um auf die nächste zu warten.

Tipps für Klausuren im Studium #3: Wähle den richtigen Sitzplatz


Geht es um Tipps für Klausuren im Studium, bleibt eine Sache manchmal unter dem Radar, die nach Meinung von uns aber durchaus Beachtung finden sollte: die Wahl des Sitzplatzes. Du kennst es aus der Vorlesung – es gibt gute und schlechte Plätze im Hörsaal. Bei Prüfungen ist das nicht anders. Unmittelbar neben dem Ausgang bzw. der Toilette möchte keiner sitzen, da es dort in der Regel am unruhigsten ist. Am Rand musst du wahrscheinlich oft aufstehen, um Kommilitonen durchzulassen. In der ersten Reihe sind dir vielleicht die Prüfer oder Aufsichtspersonen zu nahe.

Idealerweise wählst du einen Platz in den mittleren Reihen, wo du dich dann auch mittig positionierst. Dort sollten die Akustik und deine Sicht auf das Geschehen im Vordergrund auf jeden Fall stimmen. Für dein persönliches Wohlbefinden kannst du auch Plätze in der Nähe von Leuten aufsuchen, die dir im Studium besonders zuträglich sind, z.B. Freunde oder Mitglieder deiner Lerngruppe.

Klausurentipps Sitzplatz wählen

Tipps für Klausuren im Studium #4: Entspann dich


In den Minuten vor einer Klausur ist der vierte unserer Tipps für die Uni Prüfungen gar nicht so leicht umzusetzen. Schließlich bist du der Situation hilflos ausgeliefert und zum Warten verdammt.

Du solltest dennoch versuchen, dich zu entspannen. Sicher ist dies nicht deine erste Prüfung. Wie viele Tests und Klausuren liegen alleine aus deiner Schulzeit schon hinter dir? Wie oft hast du gedacht, diese oder jene Klausur sei vollends danebengegangen und warst dann hinterher doch überrascht über dein gutes Ergebnis? Ordne deine Gedanken und mach dir bewusst, dass du dich ausreichend vorbereitet hast. Das Studium ist kein Hexenwerk: was du jetzt erlebst, haben unzählige andere schon vor dir gemeistert. Es gibt also überhaupt keinen Grund, in Panik zu verfallen.

Tipps für Klausuren im Studium #5: Leg‘ nicht direkt los


Endlich, du hältst die Klausur in den Händen. Jetzt bloß keine Zeit verlieren und direkt losschreiben, richtig? Falsch! Viele ignorieren einen der wertvollsten Tipps für Klausuren im Studium, lesen nur Aufgabe 1 und schreiben direkt los. Dieses Vorgehen führt aber selten zu einem optimalen Ergebnis.

Eine schriftliche Prüfung muss nicht zwingend einer bestimmten Chronologie folgen und aufeinander aufbauen. Wenn überhaupt, ist das eher innerhalb der einzelnen Aufgaben der Fall. Die einzelnen Bestandteile der Klausur richten sich nach unterschiedlichen Schwerpunkten – auch ihr Schwierigkeitsgrat kann weit auseinander gehen. Vielleicht hat der Dozent die besonders schwierige Aufgabe für 1er-Kandidaten direkt an den Anfang oder an zweiter Stelle positioniert. Ist das der Fall, wirst du, ohne die Klausur zuvor gründlich durchgesehen zu haben, frühzeitig festhängen und wertvolle Zeit verschenken.

Klausurentipps Aufgaben genau lesen

Tipps für Klausuren im Studium #6: Lies die Aufgaben ganz genau und achte auf Operatoren


Bevor es an das Beantworten der einzelnen Fragen geht, solltest du die Aufgaben genau lesen. Man kann dieses allesentscheidende Wort dabei eigentlich nicht genug hervorheben. Eigentlich ist es Irrsinn, wie viele Punkte jährlich von Studenten durch schludriges Lesen verschenkt werden. Natürlich bist du in einer Prüfungssituation nervös und willst die Arbeit am besten jetzt als gleich hinter dich bringen, aber so viel Zeit muss sein!

Genaues Lesen erfordert auch, dass du vom Prüfer gestellte Hinweise und/oder Stolpersteine erkennst und entsprechend darauf reagierst. Letztere können je nach Fach und Dozent vielfältig sein. Um auf sie aufmerksam zu werden, musst du herausfinden, wie dein Prüfer „tickt“. Das lässt sich unmittelbar vor der Klausur wohl nicht mehr bewerkstelligen und sollte eher Teil deiner Vorbereitung sein. Besonders geeignet sind Übungsklausuren, um ein Gefühl für die Aufgabenstellungen deines Dozenten zu bekommen – auf Uniturm.de findest du reichlich von ihnen und das völlig kostenlos.

Hinweise auf den Umfang der Aufgabe lassen sich vor allem in den sog. Operatoren finden.
„Nennen“ oder „Wiedergeben“ meint in der Regel genau das, was du als erstes mit den Anweisungen assoziieren würdest: Von dir wird hier bloß eine Faktenaufzählung verlangt.
Bei Formulierungen wie: „Erklären/Begründen Sie“, sieht das schon anders aus. Hier ist fundiertes Wissen von Nöten.

Noch ausgefeiltere Antworten verlangen die Operatoren „diskutieren“, „entwickeln“ oder „bewerten“. Diese gehen über die bloße Erklärung eines Sachverhalts hinaus und erfordern eine weiterführende Bearbeitung, bei der beispielswiese eine persönliche Stellungnahme oder der Vergleich zweier Thesen gefragt sind.

Tipps für Klausuren im Studium #7: Arbeite dich vom leichtesten zum schwierigsten Teil vor


Hast du dir einen groben Überblick verschafft was in welchem Umfang von dir verlangt wird, solltest du dich der folgenden Frage widmen: Welche der Aufgaben sind besonders schwer bzw. welche besonders einfach?

Weißt du eine Lösung auf Anhieb oder kannst eine Aufgabenstellung ohne viel Überlegen lösen, fang am besten damit an. So sammelst du schon zu Beginn wertvolle Punkte und wirst sicherer. Wenn es dir gelingt, die übrigen Aufgabenstellungen im Hinterkopf zu behalten, fällt dir vielleicht die eine Information ein, dir beim ersten Lesen noch gefehlt hat.

Tipps für Klausuren im Studium #8: Teile dir deine Zeit gut ein und behalte sie im Blick


Idealerweise kannst du schon beim ersten Überfliegen der Aufgaben ungefähr abschätzen, wie viel Zeit du für deren Bearbeitung benötigst. Richtiges Zeitmanagement während der Klausur ist unbezahlbar. Damit es auch bei dir funktioniert, solltest du die Uhr stetig im Blick haben. Das ist durchaus wörtlich gemeint: Nicht in jedem Hörsaal hängt eine für jeden Prüfling gut sichtbare Uhr an der Wand. Wenn du dir diesbezüglich unsicher bist oder genau weißt, dass dem so ist, nimm eine Uhr mit in die Klausur. Das kann eine Armbanduhr oder dein kleiner Funkwecker vom Nachtschrank sein.

Um dir nicht den Unmut deiner Kommilitonen aufzuladen, solltest du natürlich vermeiden, dass deine Uhr während der Prüfung Geräusche von sich gibt!

Klausurentipps Uhrzeit

Tipps für Klausuren im Studium #9: Halte dich an Musterlösungen und an die Vorlesung


Die einfachsten Aufgabenteile liegen hinter dir und die ersten Punkte sind eingeheimst – sehr gut! Jetzt gilt’s: Nach der Pflicht folgt nun die Kür, denn bedauerlicherweise werden nur die allerwenigsten Klausuren aus wirklich einfachen Fragen bestehen. Vielmehr werden meisten Punkte in den mittleren Anforderungsbereichen vergeben – und um wirklich gut abzuschneiden, kommst du auch um die schweren Fragen nicht herum.

Trotzdem solltest du dir vor Augen halten, dass du nicht bei null anfangen musst. Die vor dir liegende Klausur kann eigentlich nichts anderes sein als die Neuauflage bereits gestellter Aufgaben. In der Regel folgen sie demselben Muster, das du bereits aus der Vorlesung, aus Seminaren oder aus deiner eigenen Vorbereitung kennst.

Hinweis: Damit du beim Lernen eine gute Grundlage hast, ist eine optimale Mitschrift aus der Vorlesung unabdingbar.

Um wirklich alles aus dir heraus zu kitzeln, wird dein Prüfer manchmal auch einen komplett neuen Aspekt einfließen lassen oder bisher voneinander isolierte Themen zu einem „neuen“ Komplex verbinden. Auch dann solltest du nicht an deiner Vorbereitung zweifeln. Das Gelernte kann nur die Basis für diese neue Art der Aufgabenstellung sein. Deshalb solltest du dein vorhandenes Wissen nutzen und dich Stück für Stück herantasten.

Tipps für Klausuren im Studium #10: Vergiss nicht das Formelle


Man könnte diesen letzten Tipp für die Uni Prüfungen genauso gut an den Anfang platzieren. Wann ist grundsätzlich egal, wichtig ist nur, dass du ihn beherzigst! Zu jeder Klausur gehören dein Vor- und Nachname, deine Matrikelnummer und deine Unterschrift. Meist werden diese Angaben auf das Deckblatt des Prüfungsbogens geschrieben. Vergisst du sie, ist deine Klausur ungültig. Deshalb der gutgemeinte Rat: Überprüf‘ vor der Abgabe, ob all deine relevanten Daten eingetragen sind.

Normalerweise meint es die Aufsichtsperson bei deiner Klausur aber gut mit dir und deinen Kameraden und wird kurz vor Ende der Zeit noch einmal an das Ausfüllen dieser extrem wichtigen Felder erinnern.

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